Auch mal in die Glaskugel schauen

Ich beteilige mich jetzt einfach mal aus dem Blauen heraus an der Mac-Gerüchteküche. Es ist zwar nicht gerade Hauptsaison, aber ich habe mir neulich, als ich beim Kochen MobileMacs hörte, folgendes überlegt: Nachdem vor ein paar Wochen die neuen MacBooks und MacBook Pros vorgestellt wurden, ist die Produktpalette optisch ein bisschen durcheinander geraten. Während die Laptops im Consumer- und Profibereich bisher zwei klar getrennten Linien angehörten, ist das schon seit dem MacBook Air nicht mehr so, und mittlerweile ziemlich chaotisch. Mit dem neuen, alten Macbook in Weiß gibt es einen Ausreißer im unter 1000 Dollar/Euro Breich, und mit dem nicht geupdateten 17″ MBP einen Ausreißer im Pro-Bereich für die Leute, die einen größeren Laptop wollen. Dabei zeichnete sich die Apple-Produktpalate für mich immer dadurch aus, dass sie so schön übersichtlich ist, und man gleich sehen kann, was das links-oben und was das rechts-unten Modell ist, und von welcher Generation die Geräte ungefähr sind.

Es fiel mir wie Schuppen von den Augen: Es wird ein Netbook von Apple geben. Die Kleinen sind ja laut Steve Jobs ein aufkeimender Markt. Außerdem spricht dafür, dass die Trennung zwischen Consumer und Pro bei den heutigen RAM und Festplattenpreisen immer weniger sinnvoll ist. Vielleicht heißt die neue Binarität ja tatsächlich ultramobil vs. „mobil, aber eigentlich steht mein Laptop die meiste Zeit in meiner Wohnung“. Es könnte leichte, air-artige Notebooks um die 11″ geben und größere, schwerere um die 15″ für die andere Zielgruppe. Was die Preise angeht, bin ich mir nicht sicher, aber irgendwann sollte ein kleines, leichtes Ding für unter 1000 Dollar doch drin sein. Prognose festgehalten, und in einem halben Jahr schauen wir nach, was passiert ist.

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