Menstruation Machine

Wir leben jetzt ja wieder in der Zukunft, heißt es. Fancy Technik hier, dystopischer Cyberwar da. Vielleicht bauen wir uns die Raumschiffe einfach selbst. Einwand: Erstens ist die Zukunft demnächst und zweitens wäre da noch diese Frage: „It’s 2010, so why are humans still menstruating?“

Menstruation Machine by Hiromi Ozaki

Hiromi Ozakis Menstruation Machine simuliert das Bluten bei der Menstruation. Wer sie sich umschnallt erlebt durch eingebaute Elektroden die Krämpfe im Unterbauch, die während der Blutung plagen können und fragt sich vielleicht: „What does Menstruation mean, biologically, culturally and historically, to humans? Who might choose to have it, and how might they have it?“

Foto: we-make-money-not-art.com

6 Gedanken zu „Menstruation Machine“

  1. Me!…Leider kann ich gerade nicht auf die Seite zugreifen (database error….hmm?), aber auf den ersten Blick ist das für mich nur eine weitere Menstruationspathologisiereung. Sind die Krämpfe denn wenigstens optional? Bei mir ist das nämlich ein sehr schönes Gefühl, wie eine kleine Massage von innen für ca. einen halben Tag.

    Erinnert mich daran, dass ich vor ein paar Tagen einen sehr verdutzt schauenden Freund vor mir sitzen hatte, als ich sagte, dass ich gerne menstruiere. Wir kamen dann darauf, dass sich seine Erfahrungen damit auf Medien beschränken, also auf Werbung aka „schmutzig+schmerzvoll“.

    Vielleicht erschliesst sich mir der nichtmenstruationsfeindliche Kontext der Maschine, sobald der Link wieder geht…?

  2. Bei mir funktionieren die beiden Links im Text.

    Das mit den unterschiedlichen Empfindungen und der Pathologisierung zwecks Verkauf von Hygiene- und Schmerzmitteln ist ein wichtiger Punkt. Ja, mehr weiß ich jetzt auch gerade nicht :)

  3. Ja, jetzt komme ich auch auf die Seite. Resultat: Ich bin deutlich und vielschichtig verwirrter, was ich darüber denke:-)

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