Neuer Frauenrat an der Uni Hamburg

Was ist da wieder los in Hamburg? Das teilautonome Frauenreferat des AStAs an der Uni wurde neu gewählt. Bisher war es üblich, dass sich alle, die auch aktiv werden wollten, der bestehenden Gruppe angeschlossen haben, und dass gemeinsam gearbeitet wurde. Dieses Mal gab es eine Gegenliste, die ohne Programm und inhaltliche Aussagen antrat, und gewählt wurde. Mehr dazu schreibt die taz: Weggeputschter Frauenrat kritisiert AStA

Das bisherige Frauenrat-Team, das LesBISchwulTranSM polymorph-perverse Referat und die Interessengemeinschaft behinderter und chronisch kranker Studierender schreibt in einem Flyer zu diesen Vorkommnissen:

In seiner ersten Sitzung beschloss der neu gewählte AStA den teilautonomen Referent_Innen das Stimmrecht auf seinen Sitzungen zu entziehen. Diesen Entschluss mussten sie allerdings auf Grund rechtlicher Probleme kurze Zeit später wieder zurücknehmen. Im Haushalt plant der AStA eine Kürzung unserer Gelder um über 20.000 Euro (ein Drittel der Mittel die uns derzeit zur Verfügung stehen). Gleichzeitig genehmigte der AStA-Vorstand sich und seinen Publikationen 19.000 Euro mehr. Im Gespräch machten die AStA- Mitglieder zudem deutlich, dass sie sich in die Arbeit der Teilautonomen einmischen wollen und Kritik an unserer Arbeit haben (welche wollten sie uns aber nicht verraten). Wir wollen aber unsere unabhängige Arbeit fortsetzen und uns nicht in ein Einheitsschema pressen lassen, wie es der AStA gerne hätte. Bei den Wahlen zum Frauenreferat am 24.4. kam es zu Unregelmäßigkeiten. Zwei Frauen unternahmen den Versuch das Referat zu übernehmen. Bei der Vorstellung war ihre einzige inhaltliche Aussage zu ihrer zukünftigen Arbeit, dass sie eine AStA-freundliche Politik anstreben würden. Hiermit gefährden sie Projekte wie die queer-feministische Hochschulwoche, die vom 9-13. Juni auf dem Campus stattfinden soll und unterschiedliche Veranstaltungen und Aktionen zu feministischen Themen anbieten will.

Für den 21. Mai 2008 wurde eine Vollversammlung aller teilautonomer Referate angekündigt, die um 14 Uhr in der T-Stube (Pferdestall, Allende-Platz 1) stattfindet.

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