nrrrdz000008: vom googolsten ins tausendste

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Wir fangen bei Google an, hören aber längst nicht dabei auf und mäandern durch verschiedene Usecases und Nutzungspraxen bis wir schließlich bei der Werbung hängen bleiben und über das Große Ganze und die Dauerbrenner Zuschreibungen, Identitäten und Normen reden. Wir haben etwas Anlauf gebraucht, aber nach etwa einer Stunde und einer Mate kommen wir richtig in Fahrt. Beim Facepalm geht’s um’s mal wieder nicht gemeint werden. Diesmal haben wir aber auch ein Sternchen zu vergeben: Fürs Einmischen.

Download (mp3, 94,5 MB)

Erwähntes:
Chaosradio 154: Wer hat Angst vorm Googlemann?
Facepalm: Spreeblick – Randgruppenbegegnungen
Bindenwerbung: Stayfree – A Date With Ryan
Sternchen: Küchenradio zu Studio 70

7 Gedanken zu „nrrrdz000008: vom googolsten ins tausendste“

  1. Oh, der Download war etwas komisch. Der erste MB hat 10min gedauert der Rest ging in 30sec..

    Freu mich aber schon auf den Podcast :-)

  2. Komisch. Du hast hier runtergelanden oder via itunes? Ich find ihn auch nicht im itunes Verzeichnis, runtergeladen in mein itunes wurde er aber schon. Bei Plastikstuhl dagegen nicht.

  3. Ich höre euch immer sehr gerne zu, aber eure Facepalms kann ich manchmal schwer nachvollziehen.

    Der Text bei Spreeblick mag verallgemeinernd sein, aber das gleich als Sexismus auszulegen finde ich sehr weit hergeholt – zumal es mir auch ziemlich nah an der Realität zu sein scheint. Die meisten Besucher dieser Messe sind mit ziemlicher Sicherheit männlich und hetero.

  4. Also download via iOS-Device hat bei mir bis zu letzt nicht geklappt… Aber zum Glück funzt das DSL zu Hause wieder. … Danke für die neue Folge und die spannenden Ausschweifungen. Ich nutze ja gmail nur als BackUp, in dem ich alle Adressen, die ich nutze auch dorthin weiterleite. … Mit dem Webinterface (als solches) konnte ich mich nie sonderlich anfreunden, finde es aber praktisch, im Zweifelsfall immer überall jede Mail lesen zu können. … Und die Inbox im Mail-Client kann auf Zero gehalten werden. *hüstel*

  5. Wegen der Frage nach Alternativen zu googlemail (kostenlosen IMAP-fähigen Mailaccounts):
    * Der linke Provider http://riseup.net bietet das an. Die sind auch gut dabei was security angeht (liest du hier unten). Die Größe der eigenen Inbox kann mensch selbst bestimmen, wobei man dann erinnert wird, auch mal was zu spenden. Riseup ist allerdings nur für Aktivist_innen gedacht, die „für einen befreienden sozialen Wandel arbeiten“ und mensch muss sich entweder „bewerben“ oder von zwei riseup-Nutzer_innen eingeladen werden.
    * Ein relativ neues Ding ist http://lavabit.com, wo ein kostenloser Account mit Werbung 1GB Speicher hat. Auch die stehen auf privacy.

    Außerdem gibts auch einige Leute mit kleinen Servern, die man nach nem Account fragen kann. Aber dafür musst du die halt erstmal kennen… und ich bin bei sowas eher skeptisch, weil dann die (anstatt google) Zugang zu deiner Inbox haben und das z.B. im Streit ausnutzen könnten.

  6. danke für die tipps. der vorteil der großen anbieter ist aus meiner sicht, dass sie für viele zugänglicher sind. eine bewerbung bei riseup ist ja schon eine hürde. bei den leuten mit kleinen servern setzt für mich die skepsis schon früher an: was mach ich, wenn der server abrauscht und die person gerade keine zeit hat oder für zwei monate durch die steppe wandert? oder wenn der kontakt abbricht und die person nicht mehr an mich denkt, wenn sie das teil irgendwann abstellt?

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