nrrrdz000009: cybersniff 2000

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Diese Folge ist das Duke Nuken Forever des nrrrdz Podcasts: Wir reden endlich über Spiele. Unsere unterschiedlichen Umgangsweisen und Begeisterungsniveaus überbrücken wir, indem wir uns über Spiele unserer Kindheit und Jugend austauschen und darüber nachdenken, welche Spiele uns grundsätzlich ansprechen und welche eher nicht. Geschlechterverhältnisse und nackte Frauen kommen auch vor.

 
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Die Spielefolge von heiter scheitern: hs21 – geh spielen!
Alles über ELO-Punkte: ELO Zahl bei Wikipedia

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10 Gedanken zu „nrrrdz000009: cybersniff 2000“

  1. Hat mir sehr gut gefallen dieses Mal, vorallem die irgendwie (noch?) entspanntere Stimmung der ersten 2/3 der Folge. So zumindest mein Eindruck beim Hören.

    Kurz zwei offene Fragen aus dem Podcast angeschnitten:
    – Ja, die Hüllentexte und Inhalte sind mitunter imo immer noch genauso wie zu Zeiten von „Yacht nach Liebe“, und Larry ist auch nicht totzukriegen: http://kre.is/3Cgk
    – Das Rangzahlsystem Elo trägt den Namen seines Erdenkers: Arpad Elo. (Ursprünglich für Schach gedacht.)

  2. ach … so eine CyberSniff 2000 Karte habe ich auch noch, und die riecht auch noch.

  3. @map lustig, ich dachte nach der folge: so viel gelaber diesmal, wer will den das hören? aber vielleicht ist es wirklich auch mal ganz nett, sich das geplauder reinzuziehen. schön jedenfalls, wenns gefallen hat.

  4. Hab den Podcast gestern beim Wäsche aufhängen gehört und fand ihn recht amüsant.

    Bei Leisure Suit Larry vielleicht der Hinweis, dass die Folgen 3 und 5 (eine vierte gab es nie) sogar sowas wie Geschlechtergleichstellung praktizierten, da etwa die Hälfte des Adventures eine Frau (Passionate Patti) anstatt Larry gesteuert wird. Die Folgen 6 und 7 habe ich nie gespielt, aber es ist bekannt, dass die Sierra Adventures etwa ab 1990 immer schlechter wurden, weil das Management enormen Druck auf die Entwickler ausgeübt hat. Deshalb verflachte das Niveau ab dieser Zeit zusehends.

    Eine feministische Perspektive hättet ihr beispielsweise durch den Verweis auf Roberta Williams reinbringen können. Die hat in den 80er Jahren mit King’s Quest das Genre der Graphikadventures buchstäblich erfunden und damit den Grundstein für die Adventure-Serien von Sierra (Space Quest, Leisure Suit Larry) und Lucasfilm Games bzw. LucasArts gelegt.

  5. @blumentopf – siehste, das mit Roberta Williams wusste ich gar nicht. danke für die info! ich bin ja lucas arts fan und hab sierra doll ignoriert in den letzten jahren. vielleicht sollte ich daran etwas ändern. space quest ist gut, ja? =D

  6. Ich fand die LucasArts Adventures auch schöner. Der Humor von Ron Gilbert und die Übersetzungen von Boris Schneider haben eher meinen Geschmack getroffen, zudem hatten die Sierra Adventures die Unart, dass der Charakter ständig zu Tode kommen konnte, was ständiges Abspeichern erforderte. Das gab’s bei LucasArts früher auch, aber ab Monkey Island I hörte das auf.

    Space Quest ist vom Humor ähnlich schräg angelegt wie die LucasArts-Spiele. Ich kenne das nur bis zur vierten Folge, da ich Mitte der 90er mit Spielen fast aufgehört habe. Ich weiß aber nicht ob ich diesen Krempel heute noch irgendwem empfehlen würde. Die ersten Teile wirken technisch heutzutage vollkommen lächerlich, und der vierte Teil ist zwar schon in VGA, enthält aber ne Menge halbnackte Frauen und Hetero-Klischees.

    Vielleicht gefällt dir King’s Quest 4, da muss man eine Frau steuern. Das Spiel hat damals ne Menge Preise eingeheimst. Heutzutage mit dieser EGA-Graphik natürlich ebenfalls völlig veraltet. Hab ich sogar hier, aber nur für den Atari ST. Kann man vielleicht mit ScummVM spielen. Keine Ahnung.

  7. @blumentopf – die präferenz ist klar: für mehr olle grafik und gegen olle klischees! =D – danke!

  8. Endlich auch durchgehört. Schön, danke!

    In Sachen Computerspielgeschiche und -selbstwahrnehmung macht auch das Hamburger Magazin GEE so einiges (so ne Art Spex bzw. eher „intro“ für Computerspiele) und hatte z.B. auch vor kurzem ein Interview mit einem Entwickler von schlüpfrigen Spielen à la Larry und in der aktuellen Ausgabe auch ein Gespräch mit einer Entwicklerin. (Und immer wieder interessante Features zu Kunst, Sucht und anderen Nebenschauplätzen von Games.)

    Und noch zu GTA: Vergewaltigung gibt es nicht. Es gibt Sex, der aber (im Rahmen der Handlung) consensual stattfindet; in einigen Teilen muss man sogar aktiv eine Beziehung anbahnen und aufrechterhalten und läuft dann schon mal (in GTA: San Andreas) auch mal im Gummianzug und mit Dildo statt Waffe in der Hand umher, weil die eine Freundin halt darauf abfährt.
    Es gab in der Hinsicht nur damals etwas Publicity, weil im Spiel noch ein Minispiel integriert war, das tatsächlich vom Spieler gesteuerten Sex mit besagten Freundinnen (oder Prostituierten) enthielt. Dieses Minispiel war für die Veröffentlichung aus der Story entfernt worden, fand sich aber immer noch im Code, so dass es von Hackern reaktiviert wurde (siehe „Hot Coffee Mod“) und es dann ein wenig Streß für den Publisher gab.
    Im aktuellen Teil (GTA IV) gibt es auch Sex, der sieht aber so aus: Die Freundin nach Hause fahren; dann anbieten, noch mit hoch zu kommen. Abblende, man sieht kurz das Haus von außen mit etwas Gestöhne und dann geht’s im Spiel weiter (mehrere Stunden Spielzeit verstreichen dabei).
    Es gibt auch schwule Figuren im Spiel; der Hauptdarsteller ist aber deutlich hetero.

    Was von all dem zu halten ist, mag sich jede_r selbst denken. Vergewaltigung gibt’s aber nicht.

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