nrrrdz00018: punkrock podcasting

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Vorwarnungsedit: Die Tonqualität ist echt mies, sorry. Nächstes Mal wird’s wieder besser. Also überspringt die Folge einfach, wenn ihr das nicht hören mögt.

Zum 18. Geburtstag gibt es eine mixed bag Folge mit Spülmaschinengeräuschen, die hoffentlich nicht unerträglich für euch sind. Wir definieren unseren Podcastingansatz kurzerhand als Punkrock und sprechen über’s Programmieren, über die DRadio-Wissen Sendung zu Podcasting und über die re:publica – unter besonderer Berücksichtigung von Genderaspekten. Zum Schluss empfehlen wir den österreichischen Netzpolitikpodcast Netzkinder.

 
Download (mp3, 45 MB, 1 h 33 min)



7 Responses (Add Your Comment)

  1. Hallo ihr beiden,

    da ihr es schon mal explizit ansprecht: ich finde eure Audiqualität recht anstrendend und euren Umgang damit etwas eigenartig. Damit zu kokettieren, dass das halt Punkrock sei ist gut und schön und natürlich braucht man weder Studio noch Beyerdynamic, aber wenn ihr beide auf der gleichen Seite vom Computer säßet und zumindest ein bisschen Richtung Mikrofon sprächet, wäre schon viel geholfen. Zumindest Marlen war nicht immer gut zu verstehen, zumal beim PodcastHÖREN häufig noch weitere Störgeräusche wie Straßenbahn etc. dazu kommen. Und dass die Spühlmaschine stört, habt ihr ja selbst bemerkt. In diesem Zusammenhang Danke für’s Reduzieren von Trinkgefäßgeräuschen (auch wenn die mich nicht wirklich gestört haben ;-))

    Auch verstehe ich die „mir doch egal, ob die Leute nicht mehr zuhören, weil ihnen die Audioqualität nicht passt“-Argumentation nicht. Warum podcastet ihr denn, wenn ihr nicht wollt, dass man euch zuhört. Ihr könntet euer Gespräch ja auch ganz ohne Aufnahmeequipment führen. Das spart euch Geld und Mühe, und dass ein paar Menschen dann nicht in den Genuss eurer Gedanken kommen, ist ja nicht euer Problem

    Sorry für’s meckern, aber ihr habt es angesprochen.

    Zu Katrins DRadio-Interwiev (ich hab es gehört, bevor ich eure Podcastfolge gehört habe) hab ich noch eine Frage/Anmerkung: wurden in dem veröffentlichten Interview eigentlich Denkpausen, Verhaspler und „interne Moderation“ (woher weiß wer, wann er reden soll, wenn es keine Sichtverbindung gibt?), rausgeschnitten, oder war das Gespräch wirklich so geballt und „stromlinienförmig“ wie es nun zu hören ist? In jedem Fall: gute Antworten von dir.

    Viele Grüße, ich hör euch trotz Spülmaschine gern,
    maryx

  2. Definiert doch was ihr wollt, aber ihr scheint eure Höher_innen wirklich zu hassen, anders kann ich das wirklich nicht mehr verstehen. Die Küche ist bezüglich der Tonqualität schon grenzwertig aber nun ist wirklich mal schluss mit lustig, entschuldigung aber das geht so nicht.

  3. Guter Podcast, die Tonqualität ist doch ok, und so ein bisschen Hintergrund hat doch was von real life.

    Ich war in diesem Jahr das erste Mal auf der Republica und fand die Vorträge von sehr gut bis sehr schlecht. Den Trollvortrag von Julia Schramm war für mich die schlechteste Session, die Talkrunde von Philip Banse war die beste Session. Cindy Gallop fand ich ok, scheint aber im vergangenen Jahr mehr Begeisterung verbreitet zu haben. Die Location war optimal und hat trotz der vielen Besucher eine super Atmosphäre geschaffen.

    Obwohl ich viele Leute die ich aus dem Netz kenne hier auch persönlich kennen lernen konnte (der Cornelis von dem Schöne Ecken Podcast gehörte auch dazu) habe ich viele gar nicht erkannt und daher nicht kennengelernt, was ich etwas schade fand!

    GRüße

  4. Ihr habt recht @Christian und @maryx … ich ärger mich jetzt auch, denn ich hätte das besser wissen müssen, dass bei der Aufnahmesituation nichts gutes rauskommen kann. Ich hatte auch keine Zeit, noch mal durchzuhören, wie unhörbar es zwischenzeitlich wird. Gerade mit zusätzlichen Hintergrundgeräuschen beim hören. Wir haben ja mittlerweile sogar Mirkos und co., brauchen aber noch bessere Stative. Das kommt jetzt noch mal auf den Zettel. Ich werde in Zukunft drauf achten, dass das nicht mehr vorkommt. Tut mir leid.

  5. Ich hab’s ja schon getwittert, aber ich fand den Moment, an dem ich dachte „Jetzt würde ich die freien Radios erwähnen“ und Kathrin es auch exakt dann tat sehr sehr schön! Die Unterscheidung zwischen freien Radios und offenen Kanälen finde ich auch sehr wichtig.

    Ich habe beim Hören die steile These aufgestellt, dass die freien Radios eventuell ein Grund sein könnten, warum es über verschiedene Themen im deutschsprachigen Raum keine Podcasts gibt. Weil die freien Radios eben oft tolle Strukturen sind, in denen ähnliche Dinge gemacht werden können und eventuell auch schon Leute zu den erwähnten Themen arbeiten. Und Musik darf auch noch dazu gespielt werden. Ich weiß aber nicht, ob das wirklich so stimmt, könnte es mir aber vorstellen.

    Zur Tonqualität/Punkrock: Ich fand’s nicht schlimm, ich hab nebenbei aufgeräumt und zusammengepackt. Wenn ich es über Kopfhörer gehört hätte, hätten mich die Nebengeräusche vielleicht mehr gestört.

    Mich überrascht es ja immer noch, dass Gesprächsformate, die teilweise über mehrere Stunden gehen und völlig ungeschnitten sind, „trotzdem“ gehört werden. Ich find die Verarbeitung von „Peach nerdz no hero“ z.B. sehr spannend, weil es diese kurzen Musik-Atempausen gibt.

    Eigentlich wäre es ja cool, wenn freie Radios ihre Studios auch für reine Podcastproduktionen hergeben würden. Ich weiß aber nicht genau, wie sich das realisieren ließe und ob alle Menschen in freien Radios das wollen würden.

    Alternativ wäre es ja möglich, Podcasting-„Maschinenringe“ zu etablieren und die teure Aufnahmetechnik gemeinsam zu besitzen und herumzutauschen.

    Ein Tipp wegen fehlenden Stativen: Das Mikrofon von der Decke baumeln lassen könnte ebenfalls funktionieren und evtl. manche Tischgeräusche vermeiden. (Trittschall)

    Sehr gefreut hat mich die Erwähnung von freie-radios.net — unter freie-radios.de findet sich übrigens eine Karte mit (fast) allen freien Radioprojekten im deutschsprachigen Raum. (ARA in Luxemburg fehlt z.B., aber da gibt es halt auch nur ein Radio und keinen Landesverband)

    Abschließend: Ich hab euch mal wieder sehr gerne zugehört!

  6. Ja, @Joël, die steile These klingt plausibel. freie radios sind dazu kollektive, politische projekte. das stellt verbindungen her und spart für die sendenden geld, denn sie können auf die geteilten produktionsmittel zugreifen. podcasting auf der anderen seite ist individualisiert: ich muss mich nicht absprechen, ob und wann ich das studio nutzen kann, ob ich einen sendeplatz bekomme und wenn ja wie oft. das mit dem menschenring ist eine schöne zwischenlösung, aber auch schwer auszuhandeln.

    danke für den tipp, die mikros von der decke hängen zu lassen. aber da muss ich ja hacken aufhängen (meine decken sind sehr hoch, das ist nicht so einfach) und bin dann auch an den ort gebunden. ich glaube ich kauf mir lieber welche.

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