Straight Sex in Space

Spiegel Online berichtet über ein Papier der Nasa zu Sex in der Schwerelosigkeit ethischen Fragen, die sich in Bezug auf mögliche Langzeitmissionen stellen. Es geht um die maximale Wochenarbeitszeit von Astronaut_innen (vorbildlicherwiese nur 48 Stunden!), Krebsrisiken und so. Um Sex geht es nicht. Dabei weiß die Autorin Laura Woodmansee („Sex in Space“) zu berichten „Sex in der Schwerelosigkeit ist die ‚Killer-Anwendung‘ von Weltraumtourismus.“

So, und wer in folgendem Zitat den Heterosexismus findet, darf ihn behalten:

Kein Wort fällt nach AP-Angaben im Ethik-Leitfaden zum Thema Lust. Bitter nötig wäre ein Verhaltenskodex durchaus. „Es wird eine Entscheidung über gemischtgeschlechtliche Crews geben“, sagte Bioethiker Wolpe. Derzeit ist es üblich, dass an Missionen zur Internationalen Raumstation (ISS) auch weibliche Astro- und Kosmonauten teilnehmen. Schwer vorstellbar, dass Frauen von Flügen zu Mond und Mars ausgeschlossen werden. „Da wird es heftige Debatten geben“, sagte Wolpe. (SpOn)