re: Trump

Milliardär mit narzistischer Persönlichkeitsstruktur und einem tief verankerten Rassismus kann nicht genug bekommen. Wird durch die Existenz des ersten schwarzen Präsidenten dermaßen provoziert, dass er anfängt, seinen Plan, Präsident zu werden, ernsthaft anzugehen. Trifft auf ein politisches System, das durch die teilweise Übernahme der GOP durch die Teaparty bereits instabil geworden ist.

Im Laufe der Zeit zeigt sich, dass die Person im gegenwärtigen medial-politischen Setting gar nicht so schlecht funktioniert. Es docken sich verschiedene politische Projekte an ihn an: Putin, Neonazis, christliche Fundamentalisten, aber auch Kapitalfraktionen. Wie gelingt das? Indem man sich die Persönlichkeitsstruktur der Person zunutze macht und ihn umgarnt. Im Foreign Policy ER-Podcast (ab Minute 37:40) diskutieren sie, ob das nicht genau auch die Strategie sein sollte, mit Trump umzugehen: „… a handsome and intelligent person [like you] would do such and such.“