Author: Kathrin

Intersektionalität – all inclusive?!

Morgen früh beginnt an der Uni Hamburg eine Winterschool mit dem Titel “Intersektionalität als Kritik”, die ich zusammen mit vielen Kolleginnen organisiert habe. In vier Seminaren werden sich über 80 Teilnehmer_innen bis Sonntag mit intersektionalen Fragestellungen und Forschungsansätzen beschäftigen. Zum öffentlichen Teil der Veranstaltung gehören die Vorträgen der Dozent_innen am Donnerstag und Freitag Vormittag (10-13 Uhr im ESA W Raum 221) und eine Diskussionsveranstaltung mit Inputs am Samstag Abend. Von 19 bis 21 Uhr stellen wir uns der Frage “Intersektionalität – all inclusive?!”. Die Veranstaltung findet in der Edmund-Siemers-Allee 1 im westlichen/linken Flügelbau des Hauptgebäudes der Uni in Raum 221 statt und wird von Schriftmittler_innen begleitet. Das Flyer-PDF könnt ihr hier runterladen.

Links vom 28. Januar bis 24. Februar 2010

Lange keine Links mehr zusammen geräumt. Hier kommt der Kram aus dem Februar.
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Netzpolitik queer-feministisch-intersektional

Auf der Seite des Feministischen Institut Hamburg ist gestern ein Text von mir erschienen, in dem ich versuche zu erläutern, was eine queer-feministisch-intersektionale Perspektive auf netzpolitische Debatten bedeutet.
Netzpolitik und soziale Gerechtigkeit. Ein queer-feministisch-intersektional inspirierter Blick auf die Themen der digitalen Bürgerrechtsbewegung

Netzpolitische Themen wie die Vorratsdatenspeicherung oder Internetsperren haben in den letzten Jahren eine erstaunliche Mobilisierungsfähigkeit bewiesen. Dies hat nicht zuletzt der Achtungserfolg der Piratenpartei bei der letzten Bundestagswahl gezeigt. Die Debatten um staatliche und privatwirtschaftliche Eingriffe in das Internet und den Schutz der Privatsphäre im digitalen Zeitalter werden in der Öffentlichkeit als Themen wahrgenommen, mit denen sich vor allem technisch versierte und meist männliche Internetnutzer_innen beschäftigen. Anhand des Themas Netzneutralität und zwei Beispielen aus dem Bereich Datenschutz möchte ich zeigen, was Netzpolitik aus einer queer-feministisch-intersektionalen Sicht bedeutet, die vielfältigen sozialen Positionierungen entlang komplexer Verhältnisse sozialer Ungleichheit Rechnung trägt. (Weiterlesen)

Ich freu mich über Kommentare, am besten dort.

Die Marxmaschinen

Elektrischer Reporter – Fabbing: Ich drucke mir meine Welt

Nix Neues von Nrrrdz?

Nrrrdz setzt noch bis zum 19. März aus. Früher ist einfach keine Zeit, aber dann wird wieder genrrrdet was das Zeug hält :)

Queer Salons in Berlin

Im vergangenen Jahr gab es bereits die ersten fünf Berliner Queer Salons. Jetzt startet die neue Runde, initiiert von Antke Engel & Volker Woltersdorff alias Lore Logorrhöe & umgesetzt von wechselnden Vorbereitungskomitees:

21.01. asian affairs: queer Asian film salon (PDF)
18.02. dicker als blut? queere generationen-bildung ohne verwandtschaft
18.03. identitätswechsel mit tagespolitischem überraschungseffekt
15.04. „Oh economy, up yours!“ film salon
20.05. beziehungsformen jenseits von heteronormativität und szenestress
17.06. How to queer things with words

Der Queer Salon ist ein monatliches Event, das durch verschiedene Formen des Miteinander-Tuns das Spektrum queer-politischer Positionen auszuloten trachtet. Wenn queer weder einheitlich ist, noch sich fixieren lässt, wo ist dann der Ort, wo das Vielfältige und Bewegte aufeinander trifft? Und wie wird es produktiv, provokativ, politisch? Wir möchten einen Ort schaffen, der Leute in Kontakt zu bringt, die sich sonst nicht begegnen, und die gemeinsam Machtverhältnisse verhandeln und verändern. Einen Ort, der von unterschiedlichen Menschen und Communities genutzt wird, die queer als Möglichkeit ansehen, Differenzen auf unterschiedliche Weise und diverse Formen von Differenz in ihrer Unterschiedlichkeit zum Ausdruck zu bringen. Wir wollen uns nicht allein auf Sprache oder das klassische Format der Polit-Diskussion verlassen, sondern Formen der thematischen Auseinandersetzung finden, die auf geteilte Praxen setzen.
Im Anschluss gibt es jeweils in gepflegt-frivoler Atmosphäre bei Snacks und inspirierenden Getränken zu moderaten Preisen Zeit und Raum für Gespräche – möglichst auch, um in wechselnden Konstellationen gemeinsame Ideen – für weitere Salons oder sonstige Praxis – auszuhecken.

Der Queer Salon findet jeden 3. Donnerstag im Monat statt.
Ort: Werkstatt, Adalbertstr. 71 (Hinterhaus, Tür rechts) (U-Kottbusser Tor)
Aktuelle Infos über den Queer Salon und die Möglichkeit, auf dem Laufenden zu bleiben, gibts beim Institut für Queer Theory.

Arranca! Text jetzt online

Auf der neuen arranca! Seite gibt es jetzt den Text Diverser leben, arbeiten und Widerstand leisten. queerende Perspektiven auf ökonomische Praxen der Transformation von Do. und mir zu lesen. Und noch mehr:

Mit tag cloud, Kommentarfunktion, RSS-Feeds und allem Pipapo haben wir endlich wieder zum Stand der Produktivkräfte aufgeschlossen. Im Archiv kann nach Herzenslust gestöbert werden – hier werden wir nach und nachsämtliche seit 1993 erschienenen arranca!-Artikel zugänglich machen.

Macroecon Battlerap

Hayek vs. Keyenes. Do want: Popper vs. Adorno. Chomsky vs. Foucault.

Queere Videos aus Kanada


Allein schon wegen des Bildes muss ich diesen Veranstaltungshinweis hier posten! Am Freitag wird im feministischen Wohn- und Werkstattprojekt Villa Magdalena K in Hamburg eine Reihe Queerer Videos aus Kanada gezeigt:

coral short präsentiert ein programm mit kanadas feinsten queeren videomacher_*innen. versüßt wird das ganze mit einigen kreativen ahornjägern aus anderen ländern. sie hat die ahornbäume von vancouver über toronto bis montreal angezapft und noch ein paar ausgewanderte biber aus berlin, portland und new york dazugepackt. diese innovativen berglöwen und bären berichten über themen wie kolonialismus, zahnfleischentzündungen, gaybombs und feiernde hexen.

mit: nikki forrest (montreal), leah finkel / julie saragosa (toronto/berlin), clark nikolai (vancouver), maya suess /sepideh (new york city/ vancouver), coco riot (montreal) , helen reed (portland), morgan sea (montreal), michael v smith (vancouver), coral short (montreal), flannypack (montreal), axon dluxe (new york city), anna helme featuring textaqueen (melbourne), vincent chevalier (montreal)

freitag ? 29|01|10 ? 20:00
villa magdalena k ? bernstorffstr. 160 a ? hamburg

Vier Lifehacks gegen die Kälte

Ich schreibe übers Wetter. Warum auch nicht, ich rede ja auch den ganzen Tag darüber, dass es so unglaublich kalt ist. Heute zum Beispiel -8° C, und gestern -10° C. Noch unglaublicher: Der Windchill! -15° C.

Pro-Tipps gegen das Kälteempfinden – die Kälte selbst geht davon ja nicht weg:

  • Die alte Snowboardjacke: Sieht zwar scheiße aus und ich war damals auch nicht Boarden mit den coole Kids, sondern beim Langlauf mit den Eltern, aber: sie passt noch und die Tasche vorm Bauch fasst einen Großteil der Einkäufe. Man soll Gemüse ja nicht diesen Temperaturen aussetzen. Think about doing it kangaroo style.
  • Warmer Saft: Johannesbeersaft mit Zitronensaft gemischt schmeckt heiß sehr lecker und man bekommt kein Weihnachtsflashback wie von Glühwein.
  • Warme Suppe: Ein Klassiker. Ebenso Ingwertee
  • Taschenwärmer: Auch Du hast die Dinger vermutlich irgendwo rumfliegen. Auch Du wirst beim nächsten Ausmisten überlegen, ob die nicht mal rausfliegen sollten. Aber jetzt, genau jetzt ist die Zeit, sie zu benutzen.

Nudelsuppe (Foto):

  • 1 Bund Suppengemüse stiffteln und in
  • 2 El Öl andünsten. Mit
  • 2 Liter Gemüsebrühe kochen und mit
  • Sojasauce und Chilli nach Geschmack würzen.
  • Mi-Nudeln in gesalzenem Wasser kochen.
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden und in die Suppe geben.
  • Nudeln in eine Schale geben, mit der Suppe auffüllen und 2 Scheiben Mandel-Nuss-Tofu/Räuchertofu oder ähnliches drauflegen.