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Die Mädchenfrage

Parallel zum Bloggermädchen 2010, das noch bis zum 31. Januar 2011 bei der Mädchenmannschaft gewählt wird, hat Franziska Heine eine (erneute) Diskussion über Mädchen, Fräulein, Frau – Wie Blogautorinnen sich selbst bezeichnen ins Rollen gebracht. Dort wie auch bei Drop that Thought, wo Helga die Diskussion aufgegriffen hat, nehmen allerlei Blogger*innen Stellung zur Mädchenfrage. Viele Frauen äußern ein Unbehagen in Bezug auf den Mädchenbegriff, andere wiederum verbinden mit “Frau” bestimmte Vorstellungen, die sie sich nicht aneignen wollen. Das Alter scheint dabei eine Rolle zu spielen, es ist aber komplizierter, wie Antje bemerkt:

Wir haben es hier also imho nicht einfach nur mit einer Mode- oder Geschmacksfrage zu tun, sondern durchaus mit einem Konflikt sowohl über die Bedeutung des Frauseins, als auch über die eigene Einordnung in die Ideengeschichte der Frauenbewegung.

Es ist dabei keinesweg einfach so, dass auf eine Mädchenfraktion mit einem bestimmten Feminismus einer Frauenfraktion, die einer anderen feministischen Generation angehört, gegenübersteht. In der feministischen Netzszene existieren viele Feminismen und ich glaube nicht, dass diese gerade entlang des Mädchenbegriffes sinnvoll diskutiert werden können. Quer dazu verlaufen außerdem die jeweiligen Strategien im Umgang mit der Geschlechterdifferenz beim eigenen Auftritt im Netz. Trage ich das Mädchen oder die Frau überhaupt im Titel oder verzichte ich darauf – und was bedeutet die jeweilige Entscheidung? Die markierte Position als Nicht-Mann scheint für für viele Bloggerinnen irgendeine Rolle zu spielen. Hier diskutiert jedoch eine feministische Szene und ich bin sicher, dass viele Frauen das noch einmal ganz anders sehen würden.

Es sind wohl diese Debatten um Positionen, die in Erzählungen und Übersetzungsprozessen geordnet werden, bis sie schließlich einer Dekonstruktion unterzogen zu werden können, wie es Cornelia Möser mit dem Topos Gleichheits- vs. Differenzfeminismus getan hat. Wer sich beteiligen möchte, möge ihre Diskussionsbeiträge bitte bei Franziska oder Helga posten.

Gendercamp Baustel Club

Heute Abend trifft sich in Hamburg der Gendercamp Baustel Club im LIZ (Karolinenstr. 21, Hinterhaus, ab 20 Uhr). Das GenderBausteln findet seit ein paar Monaten immer am dritten Donnerstag statt. Wir sitzen rum, versuchen das Internet zum Laufen zu bringen, machen Handarbeitliches und probieren aus, was wir mit unseren Arduinos machen können. Bisher ohne Missionstatement und Programm, es ist aber immer nett. Seit neuestem gibt es genderbausteln.soup.io zum Ankündigen der Treffen, Dokumentation der Erfolge und Sammeln von Dingen, die was mit unseren Baustelein zu tun haben. Es entwickelt sich.

Barrierefreiheit

Die AG Queer Studies beschäftigt sich seit längerem in der Vortragsreihe “Jenseits der Geschlechtergrenzen” mit den Schnittpunkten von Queer und Disability Studies. Im vergangenen Januar wurde beispielsweise gemeinsam mit dem Zentrum für Disability Studies, beispielsweise ein Workshop mit Robert McRuer (Vortragsmitschnitt) und Heike Raab zu diesem Thema veranstaltet. Da es für unsere Arbeit wichtig ist, Theorie und Praxis nicht als getrennte, widersprüchliche Sphären zu denken – wir gehen vielmehr von einer Praxis der Theorieproduktion aus –, sind die Themen Barrierefreiheit und Zugänglichkeit zunehmend in den Fokus gerückt. Dabei geht es nicht nur um rollstuhlgerechte Gebäude, sondern zum Beispiel auch darum, wie auch von Hörbehinderung betroffene und kulturell gehörlose Menschen an universitären Veranstaltungen teilnehmen können.

Gemeinsam mit dem Zentrum für Disability Studies und iDeas haben wir nun eine Initiative gestartet, damit die Veranstaltungen des Allgemeinen Vorlesungswesens, also u.a. unsere Vorlesungsreihe, barrierefreier wird. Die Universität Hamburg soll Mittel bereitstellen, damit wir und andere Veranstalter_Innen Gebärdensprachdolmetscher_Innen und Schriftmittler_Innen einsetzen können. Bitte unterstützt unsere Petition hier und verbreitet den Aufruf weiter.
Im Folgenden dokumentieren wir den Aufruf, der auf http://www.ipetitions.com/petition/barrierefreiheitunihh/ unterstützt werden kann:

Sehr geehrter Präsident Prof. Dr. Lenzen,

das Allgemeine Vorlesungswesen an der Universität Hamburg hat mit öffentlichen Vortragsreihen seit seinem Bestehen dazu beigetragen, den BürgerInnen der Stadt Hamburg einen Einblick in Wissenschaft und Forschung zu verschaffen. Jedoch ist es einer ganzen Gruppe von Menschen zumeist verwehrt, den Vorträgen zu folgen, da sie schwerhörig, ertaubt oder gehörlos sind. Sie benötigen DometscherInnen für eine Übersetzung in die Deutsche Gebärdensprache (DGS) und SchriftmittlerInnen, um die Vorträge verstehen zu können. (1) Selbst von Behinderung betroffene Studierende haben häufig Schwierigkeiten für diese Vorlesungen Unterstützung zu bekommen, da die Veranstaltungen keine Pflichtveranstaltungen im Sinne ihrer Studienordnung sind. Somit können viele Personen nicht von den Vorlesungsreihen profitieren und sich weiterbilden.
Die UN-Konvention für die Rechte der Menschen mit Behinderungen, die auch von der Bundesrepublik Deutschland unterzeichnet wurde, verpflichtet die Vertragsstaaten in Artikel 24, „dass Menschen mit Behinderungen ohne Diskriminierung und gleichberechtigt mit anderen Zugang zu allgemeiner tertiärer Bildung, (…), Erwachsenenbildung und lebenslangem Lernen haben. Zu diesem Zweck stellen die Vertragsstaaten sicher, dass für Menschen mit Behinderungen angemessene Vorkehrungen getroffen werden.“ (2)
Wir fordern Sie hiermit auf, grundsätzlich unabhängig von etwaigen individuellen Nachteilsausgleichen geeignete Maßnahmen zu ergreifen, die den Zugang von behinderten Menschen zur Universität Hamburg sicher stellen und es insbesondere allen Menschen ermöglichen, an den Veranstaltungen des Allgemeinen Vorlesungswesens teilzunehmen. Hierzu gehört auch die bedarfsgerechte Finanzierung von entsprechenden Hilfen wie Dolmetschdiensten und SchriftmittlerInnen. Wir bitten Sie darum, lassen Sie den Empfehlungen „Eine Hochschule für Alle“ der Hochschulrektorenkonferenz Taten folgen, setzen Sie sich für die Barrierefreiheit ein, und erhöhen Sie damit die Attraktivität der Veranstaltungen des Allgemeinen Vorlesungswesens auch für behinderte Menschen.


1 Welche Assistenzform benötigt wird, hängt vom jeweiligen kulturellen Hintergrund ab: Lautsprachlich sozialisierte von Hörbehinderung betroffene Menschen benötigen Schriftmittlung, kulturell gehörlose Menschen Dolmetschung in Deutscher Gebärdensprache.
2 http://www.netzwerk-artikel-3.de/attachments/093_schattenuebersetzung-endgs.pdf
Viele Grüße

Eure AG Queer Studies

Moon

Moon” (2009, Duncan Jones) erzählt die Geschichte von Sam Bell (gespielt von Sam Rockwell), der alleine auf einer Mondstation arbeitet. Ein wunderbarer Film, den im Kino sich anzusehen lohnt.

Der Protagonist ist eine männliche Figur, anhand dessen die großen Fragen des Menschseins in der Moderne verhandelt wird. Das Selbstverhältnis, das Mensch-Maschine-Verhältnis und schließlich das Verhältnis zum System. Die Sphäre der Produktion ist fest in männlicher Hand: Sam, seine Chefs, die ihm Videobotschaften auf die Raumstation schicken, und schließlich der Robotor GERTY (mit der Stimme von Kevin Spacey). Sam hat eine Frau, die ihn auf der Erde zurück erwartet. Tess (Dominique McElligott) wird den ZuschauerInnen nur über ihre Videobotschaften gezeigt. Sie zieht die gemeinsame Tochter Eve groß und ist Sams Ankerpunkt, der in dem Wissen lebt, in einigen Wochen wieder zurück bei ihr zu sein. Seine Erinnerungen an Tess und die kleine Tochter geben ihm Kraft, solange ihn der Wecker morgens aus den leidenschaftlichen Träumen reißt. Sie ist Objekt der Begierde und die Hüterin der Reproduktionssphäre.

Kapitalistische Vergesellschaftung und die heterosexuelle Matrix sind verwoben, zugleich reproduziert der Film jedoch auch diese symbolische Ordnung. Sam erkämpft sich Handlungsmacht durch solidarisches Handeln mit sich selbst und der Maschine. Sogar die Produktionsmittel werden angeeignet (vgl. TheGurkenkaiser: Moon als politischer Film). Die heterosexuelle Matrix bekommt deutlich kleinere Risse, die symbolische Ordnung wird scheinbar nicht bekämpft. Denkt man den Plot weiter wird aber klar, dass auch die Familie nicht heil bleiben wird.

Podcasts mit/von Frauen*

Gestern habe ich mich gefragt, wie eigentlich um die Frauenquote in meiner Podcast-Aboliste bestellt ist. Meine Lieblingspodcasts werden entweder von professionellen Radioteams gemacht oder es sind Interviewformate und Gesprächsrunden von Leuten, die sich locker und in irgendeiner Art kenntnisreich oder reflektiert über etwas unterhalten, was mich interessiert. Queeres Leben, Computer, Geschichte und Gelaber über dies und das ohne thematischen Fokus. Ich hab 22 Podcasts abonniert. Bei den meisten davon höre ich alle Folgen, bei einigen nur die mit besonders interessanten Themen.

Es gibt keinen Podcast von einer oder mehreren Frauen, vier mit einer Frau* im festen Team wie beispielsweise Küchenradio und Medienradio. Daneben gibt es einige Interviewpodcast die ab und an Frauen als Gesprächspartnerinnen haben und Podcasts, bei denen verschiedene Leute die Beiträge machen, darunter auch Frauen. (Eigene Projekte und heiter scheitern nehme ich jetzt mal aus.)

Also unterm Strich: Es ist wenig. Darum habe ich mal bei Twitter gefragt, ob Leute Tipps für mich haben. Einmal Abends, einmal Mittags und es wurde auch retweetet. Es kamen nur wenige Vorschläge, die ich hier für euch gesammelt habe:

Mir sind auch noch ein paar Podcasts eingefallen:

Soweit so gut mit den unvollständigen Listen. Ich würde mich über weitere Vorschläge in den Kommentaren freuen. Aber was will ich eigentlich damit sagen?

Das Geschlecht der Macher_innen spielt erstmal eine untergeordnete Rolle bei der Podcastwahl. Themen, Sympathie, Machart usw. sind wichtiger. Es geht mir auch nicht um die weibliche Stimme oder so etwas. Ich mag einfach solche Gesprächsformate und wundere mich über den absoluten Männerüberhang. Warum podcast keine von den feministischen Bloggerinnen? Ein monatliches Roundup von Mädchenblog-Autor_innen über Skype wäre toll. Antje Schrupp, unter deren Namen es drei Videos bei youtube gibt, in denen Feministinnen bestimmte Begriffe erläutern, könnte ihre feministischen Freundinnen unterschiedlicher Generationen interviewen. Und es muss ja nicht Feminismus oder queerer Content sein. Rassismuskritik wäre ein interessantes Thema, DIY aber auch, Theater, Innenpolitik, Zombies oder auch Gelaber über dies und das ohne thematischen Fokus.

Ich möchte an dieser Stelle ausdrücklich nicht darüber diskutieren, warum Frauen hier weniger vertreten zu sein scheinen. Dann heißt es wieder technikferne, mangelndes Selbstbewusstsein, im besten Fall zu wenig Zeit, yada yada yada. Die (defizitären) Frauen vs. die Männer. Mir geht es eher darum, die Idee in den Raum zu werfen und euch zu fragen, ob ihr nicht Lust auf Podcasting habt und ob ihr Ideen im Hinterkopf habt, die nur darauf warten, umgesetzt zu werden.

Zwei Jahre Missy

Mensch, zwei Jahre ist es schon her, dass die erste Missy Ausgabe raus kam. Was für ein schönes Ereignis das damals war! Und ich habe den Eindruck, dass die Missy tatsächlich eine integrierende Kraft in der feministischen Szene geworden ist: Als Ort zum Veröffentlichen im Heft oder als Gastbloggerin, mit Veranstaltungen oder wenn die HerausgeberInnen auf Podien auftreten oder Vorträge halten. Das soll nicht heißen, dass die Missy alles richtig macht oder in irgendeiner Form den (sic!) neuen (sic!) Feminismus repräsentiert (sic!). Sie bringt aber eine feministische Perspektive unter die Leute, die an den Kiosken bisher gefehlt hat.

Ab nächsten Montag ist die neue Ausgabe erhältlich – wie immer in allen Bahnhofskiosken und in gut sortierten Zeitschrifteläden. Ich hab sie als Abonnentin schon bekommen und durchgeblättert. Themen sind unter anderen Christiane Rösinger, das Mensch-Tier-Verhältnis und Upcycling Mode. Auch für die interessierte Nrrrd hat die Missy was zu bieten: Einen Artikel von Svenja Schröder und Jasper Nicolaisen über queere Charaktere in Computerspielen und einen Artikel über die Arbeitsverhältnisse in der Hardware-Produktion, den es auch online gibt. In Berlin (am 20. November 2010 mit Christiane Rösinger) und Hamburg (am 2. Dezember mit Forgotten Birds) gibt es zu dieser Ausgabe auch wieder Release-Partys.

nrrrdz000009: cybersniff 2000

nrrrdz logo

Diese Folge ist das Duke Nuken Forever des nrrrdz Podcasts: Wir reden endlich über Spiele. Unsere unterschiedlichen Umgangsweisen und Begeisterungsniveaus überbrücken wir, indem wir uns über Spiele unserer Kindheit und Jugend austauschen und darüber nachdenken, welche Spiele uns grundsätzlich ansprechen und welche eher nicht. Geschlechterverhältnisse und nackte Frauen kommen auch vor.

[podcast]https://www.iheartdigitallife.de/podcast/nrrrdz09.mp3[/podcast]
Download (mp3, 110,2 MB)

Links:
Die Spielefolge von heiter scheitern: hs21 – geh spielen!
Alles über ELO-Punkte: ELO Zahl bei Wikipedia

Immer Ärger mit den Feeds:
Diese und die letzte Folge von nrrrdz tauchen nicht im iTunes Store auf. Sie werden runtergeladen, wenn man den Feed abonniert hat, aber sind nicht gelistet. Ich benutze das “Podcasting Plugin by TSG” und weiß nicht, wo ich mit der Fehlersuche anfangen soll. Darum bin ich für sachdienliche Hinweise und Tipps dankbar!

Netzferne

Kleiner Nachtrag noch zur Feminismus 2.0 Veranstaltung, die ich letzte Woche in Bremen besuchte: Inhaltlich für mich nichts neues – but that’s okay i guess. Interessant fand ich aber die Gespräche mit anderen Besucherinnen, die meisten davon eher “netzfremd” und nicht mit feministischer Netzkultur, Blogs und “unseren” Netzwerken auf twitter, facebook, Mailinglisten und Treffen vertraut. Einige erzählten, dass sie selbstverständlich das Internet nutzen (mit einem Augenzwinkern: “ich hab auch Email und so”) und vor allem die Seiten von Printzeitungen- und Zeitschriften regelmäßig besuchen. Lust, tiefer einzutauchen, war weniger zu verspüren. Wie kommt’s? Auf Spiegel Online, Zeit.de und co. werden Artikel gelesen, aber auch die Kommentare. Dort vermissen meine Gesprächspartnerinnen wirkliche Diskussionen. Jeder verkündet nur seine Meinung und setzt noch einen drauf, alles wirkt männerdominiert. Und schon ist die Lust auf Internet vergangen, wen wundert’s.

Mir ist noch ein zweiter Grund, sich vom Netz fern zu halten, begegnet: Der Datenschutz! Die Sicherheit! “Man hört ja immer so viel.” “Ich will nicht, dass jeder meine Daten googlen kann.” Vielleicht werden wir eines Tages sagen, dass das eine schlaue Haltung in weiser Voraussicht war. Das glaube ich aber nicht. Auf Nachfrage erschienen mir die Ängste sehr diffus und ich versuchte zu erklären, warum ich im Netz eine öffentliche Person bin oder anders gesagt: Selbstbewusst bestimmte Daten in die Hände des Netzes gebe. Die native Informantin der digitalen Welt geht mit gutem Beispiel voran, dachte ich mir. Schade jedenfalls, wenn die aktuellen Diskussionen über Datenschutz und Privacy so rüberkommen, dass sie Leute davon abhalten, das Netz für sich zu entdecken und im Umgang damit ihre Handlungsmächtigkeit weiter zu entwickeln, statt in der Angst zu verharren.

Nachtrag: Antje Schrupp hat etwas sehr passendes zum Thema geschrieben: Was sollen denn die Nachbarn sagen? Jetzt frage ich mich, warum ich eigentlich keine handgemalten Antje-Schrupp-Flyer an dem Abend verteilt hab. Ihr Blog würde den Ladies sicher gut gefallen.

Feminismus 2.0 in Bremen

Der Bremer Frauenausschuss veranstaltet am nächsten Dienstag einen Politika-Abend zum Thema “Feminismus 2.0 – neue Chancen der Netz – Politik?” Zu Gast in Dr. Sylvia Pritsch, Literatur-, Kunst- und Kulturwissenschaftlerin und derzeit Gastprofessorin an der Universität der Künste, Berlin. Themen des Abends sind Geschlechterbilder im Web 2.0 und Chancen für eine feministisch-queere Netzpolitik. Ich bin sehr gespannt auf den Abend, die Referentin, Diskussionsthemen und die Leute, die dort sein werden. Seit einiger Zeit bin ich ja wöchentlich in Bremen und falls ich dort Leser_innen habe, die sich für das Thema interessieren, würde ich mich freuen, sie dort zu sehen.

Dienstag 21. September 2010
Beginn: 19:30 Uhr – 21:30 Uhr, anschließend chill out Musik
Ort: Theaterschiff, Tiefer 104/Anleger 4, 28195 Bremen (an der Wilhelm-Kaisen-Brücke)
Eintritt: 2,56 Euro | Ermäßigt 1,00 Euro

let it beep

Für Berlin sind am kommenden Sonntag Sonne und Temperaturen über 20°C vorausgesagt und in meinem Posteingang fand ich gestern das hier:

:::electricdress – let it beep))):::

löten+loungen/
/solar sounds

sonntag, 12/09/2010
14:00 – 22:00 uhr

let it beep flyer vorne
let it beep flyer hinten

://about blank – garten
markgrafendamm 24c
berlin s-bhf. ostkreuz

JASCHA BARUCH (://about blank, b)
BABY STEINBUTT(nutempo/ electricdress, p)
SK MIZE (hro)
CHICA PAULA (kalk pets, b)

14:00 – 19:00 workshop:
solar beep engines

weil’s im frühling so viel spaß gemacht hat, gibt’s jetzt an so herbstlichen sommertagen noch einmal im schönen ://about blank garten: löten + loungen part II – let it beep)))
es wird wieder einen workshop geben, in dem gebastelt, geschraubt, gelötet, gestaltet werden kann und dabei diesmal solarbetriebene dynamische noise-engines entstehen. und denen, die keine lust auf löten haben oder sich vielleicht ein letztes mal aufs tanzen im sonnenschein konzentrieren wollen, sei
gesagt, für musikalische unterhaltung und das tanzbein, warmes essen und kühlen sekt ist gesorgt. (bei schlechtem wetter geht es rein!!!)

zum workshop sei angemerkt: bitte pünktlich kommen und unbedingt gestaltungs-klim-bim in die handtasche gepackt: wir bauen das innenleben, ihr bringt die hülle! z.b. alte puppen, kuscheltiere oder
andere belebbare körper. an alle, die beim letzten mal teilgenommen haben: bringt bitte eure geschöpfe mit, damit sie noch einmal zusammen tanzen können!

und beachten: wenn für electricdress bisher die notwendigkeit bestand, die workshops im ausschluss von männlich geborenen und sozialisierten menschen durchzuführen (mit ausnahme von solchen, die sich als frau definieren), so planen wir unseren nachmittag im ://about blank diesmal geschlechteroffen, mit dem bewusstsein, besonders frauen* ansprechen zu wollen und einen offenen prozess der strukturellen veränderung in berlin anzustoßen und nicht (nur) das zurückziehen in von uns geschaffene abgegrenzte räume.