Category: Hamburg

Podiumsdiskussion anlässlich der Abschaffung des Frauen-Referates

Am 15. Dezember findet an der Uni Hamburg eine Podiumsdiskussion anlässlich der Abschaffung des teilautonomen AStA Frauen-Referates durch den AStA statt. Auf dem Podium sitzen VertreterInnen des AStAs, eine Studentin der “Gegenseite” und mit Dagmar Filter und Prof. Dr. Christa Randzio-Plath zwei Frauen, die vermutlich schon einiges an feministischem Hin und gleichstellungspolitischem Her miterlebt haben. Könnte interessant werden.

ausschnitt aus dem flyer der veranstaltung
Auf das Bild klicken und den ganzen Flyer sehen!

Podiumsdiskussion Mo. 15.12.08, 17h,
Hörsaal M (Edmund-Siemers-Allee 1):

Frauenreferat Ja oder Nein?

Feminismus als Schlagwort ist wieder öfter zu hören. Doch auch die Rede von Gleichstellungspolitik und Managing Diversity erfreut sich größerer Bedeutung. Auf dieser Veranstaltung soll diskutiert werden, was Feminismus heißen kann und soll und welche Strukturen für eine feministische Praxis gebraucht werden. Ausgangspunkt der Diskussion wird die Abschaffung des Frauenreferats an der Hamburger Universität sein.

Auf dem Podium diskutieren:
Nicole Meyer (Studentin)
Dagmar Filter (Koordinationsstelle Gender und Queer Studies)
Prof. Dr. Christa Randzio-Plath (Landesfrauenrat HH)
Gun Rüttgers (Gleichstellungsbeauftragte des AStAs)
Benjamin Gildemeister (AStA-Vorstand)
Moderation: Katrin Jäger (Journalistin)

all gender welcome!

Mehr über die Hintergründe: http://frauenlesbentransrat.blogsport.de/

Buchpräsentation: In Bed with Kartoffel

am Mittwoch, den 03.12.08 in der
Buchhandlung im Schanzenviertel
Einlass 19:45 Beginn: 20:00 Uhr Eintritt: € 3,-

Noah Sow & Kanak Attak
präsentieren:
In Bed with Kartoffel

An diesem Abend präsentiert das antirassistische Netzwerk Kanak Attak mit der Autorin und Aktivistin Noah Sow eine eher ungewöhnliche Buchpräsentation ihres kürzlich erschienen Werks “Deutschland Schwarz Weiss – Der alltägliche Rassismus“.

Unterstützt von migrantischen und nicht migrantischen Geschichten von alltäglichem Widerstand gegen Rassismus in der BRD greift Noah Sow auf Momente zwischen Selbsterkenntnis- und Sensibilisierungs-programm zurück und Kanak Attak verlässt sich heute Abend auf popkulturelle Elemente.

Vortrag zu queerer Ökonomiekritik in Hamburg

Es ist mal wieder Zeit für shameless selfpromotion und einen Tipp für Hamburger_innen mit Interesse an Queer Theory und Ökonomie. Am Mittwoch werden Do. Gerbig und ich wie schon in Bremen einen Vortrag mit dem Titel “Queere Ökonomiekritik – alternative Praxen” halten, dieses Mal im Rahmen der Ringvorlesung Jenseits der Geschlechtergrenzen, die von der AG Queer Studies organisiert wird. Wir beschäftigten und in diesem Vortrag mit der Gibson-Grahamschen Dekonstruktion des Kapitalismus, diskutieren Paradoxien des Neoliberalismus und die Rolle von Heteronormativität und Zweigeschlechtlichkeit bei der Arbeit. Vor diesem Hintergrund stellen wir zwei Beispiele aus einer möglichen antikapitalistischen, queer-feministischen Praxis vor und möchten diese zur Diskussion stellen. Der Vortrag findet am 12. November um 19 Uhr im Raum 0079 im “WiWi-Bunker”, Von-Melle-Park 5 auf dem Campus der Uni Hamburg statt, ist öffentlich und kostet keinen Eintritt.

FrauenLesbenTrans Vollversammlung Uni Hamburg

… AStA schafft FrauenLesbenTransRat ab
Teilautonome entpolitisiert?
Vollversammlungen übergangen
Studierendenprotest kriminalisiert …

Alles egal?

FRAUENLESBENTRANS VOLLVERSAMMLUNG
am Mittwoch, 12. 11. um 16h in der T-Stube rauchfrei

Mehr zur Abschaffung des teilautonomen FrauenLesbenTrans Referates durch den AStA der Uni Hamburg hier, hier, hier, hier und hier sowie im Blog Gegen die Abschaffung des Frauenreferates.

Google Fail, Hamburg Edition

Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken! Wer findet die Fehler?

Google Screenshot mit Suchergebnis zu HWP Hamburg

Der Treffer passt auf den ersten Blick zum gesuchten Begriff. HWP heißt Hochschule für Wirtschaft und Politik. Vor ein paar Jahren wurde sie mit der Universität Hamburg fusioniert, wo sie als Department Teil der Fakultät für Wirtschaft und Politik ist. Der Link führt jedoch nicht zur Website dieses Departments, sondern zur Universität der Bundeswehr in Hamburg, der Helmut Schmidt Universität. Die Adresse wiederum passt zur HWP, der Pin im Kartenausschnitt zeigt auch auf diese Adresse, aber ist mit “Technische und Makromolekulare Chemie” beschriftet. Irgendwas ist da schief gelaufen in Hamburgs Hochschullandschaft.

Zweiter Workshop zu Intersektionalität

Unter dem Titel “Doing Intersectionality. Über das Recht auf Verschiedenheit und den Umgang mit Differenz” findet vom 28. bis 30. November 2008 der zweite Workshop zu Intersektionalität in Hamburg in diesem Jahr statt. Den ersten habe ich hier angekündigt.

Im Rahmen des zweiten Workshops in diesem Jahr möchten wir Menschen, die in beruflichen, politischen, künstlerischen sowie wissenschaftlichen Zusammenhängen oder auch „privat“ mit Verschiedenheit und Intersektionalität zu tun haben, Raum zur Vorstellung und Diskussion ihrer Erfahrungen und Gedanken geben.

Ziel ist es, Umgangsweisen mit und Perspektiven auf Verschiedenheit und Intersektionalität auf unterschiedlichen Ebenen und in verschiedenen Kontexten zu diskutieren. Wir laden Praktiker_innen, politische Aktivist_innen, Künstler_innen, Wissenschaftler_innen und Studierende herzlich zur Mitwirkung ein.

In einer Keynote von Elisabeth Holzleithner aus Wien mit dem Titel “Vielfalt zwischen Managment und Herrschaftskritik” am Freitag Abend und vier Pannels am Samstag und Sonntag werden die Bereiche Normativität, Ökonomie, Subjektivität und Herrschaftskritik in den Blick genommen. Genauere Informationen zu Ort, Zeit und Programm finden sich in diesem Flyer. Der Workshop wird veranstaltet von der Gemeinsamen Kommission für Frauenstudien, Frauen- und Geschlechterforschung, Gender und Queer Studies Hamburg

Im Goldrausch

Hier im Bezirk Altona wird seit Jahren viel gebaut, mal mehr, mal weniger schön. In Bahrenfeld habe ich heute ein besonders pittoreskes Objekt gesehen. Ich werde es das Goldbarrenhaus nennen.

haus mit goldenem aufbau

Saisonstart bei “Jenseits der Geschlechtergrenzen”

Die Vorlesungsreihe “Jenseits der Geschlechtergrenzen”, die ich als Teil der AG Queer Studies organisiere, geht nächste Woche am Mittwoch Abend wieder los. Wie in jedem Semester decken die verschiedenen Vorträge ein interdisziplinäres Spektrum an Themen ab und verdeutlichen queerende Forschungspraxen und Perspektive auf Geschlecht und Sexualität. In der ersten Sitzung geben wir einen Einblick in das kommende Semester und unsere aktuellen Projekte, und Kerstin Brandes wird das FKW-Themenheft “Indem es sich weigert, eine feste Form anzunehmen” – Kunst, Sichtbarkeit, Queer Theory vorstellen. Dieser und alle kommenden Vorträge sind für alle Interessierten offen und frei as in Freibier. Zwei mal im Monat werden die Vorträge außerdem beim Freien Sender Kombinat im Radio übertragen und sind per Stream jetzt auch für alle Nicht-Hamburger_innen zu hören. Auf der Seite der AG Queer Studies im Hamburger Genderportal findet ihr weitere Infos, es gibt ein Programmheft als PDF, und hier eine Übersicht der Vorträge im Wintersemester nach dem Klick.
Read more

Zwei feministische Werkstätten und eine Veranstaltung zum Grundeinkommen

Nach der Sommerpause nimmt die Feministische Werkstatt in Hamburg wieder ihre zwei-monatliche Routine auf. Für Oktober und Dezember sind Veranstaltungen zu Arbeit/Arbeitszeitverkürzung und zum Aufbrechen heteronormativer Familienbilder geplant. Zwei sehr spannende Themen, und der Film “natürlich: kai“, der im Dezember gezeigt wird, ist wirklich toll! Im Oktober wird es außerdem eine weitere Veranstaltung zum bedingungslosen Grundeinkommen geben. Zeit, Ort und Details nach dem Klick!
Read more

Petition gegen die Abschaffung des Frauenreferates

Student_innen an der Uni Hamburg haben eine Online-Petition eingerichtet, um Unterschriften gegen die Abschaffung des Frauenreferates durch den AStA der Uni Hamburg zu sammeln.

Gegen die Abschaffung des Frauenreferats!

Am 13.6.2008 gab der gegenwärtige AStA der Universität Hamburg (bestehend aus Juso- Hochschulgruppe, WiWi-Liste, Mediziner-Liste, Jura-Liste, Liberaler Hochschulgruppe, GeiWi-Liste und MIN-Liste) bekannt, dass er das Frauenreferat abschaffen will. Mittlerweile wurde dieser Entschluss auch bereits im neuen Haushaltsentwurf umgesetzt.
Das Frauenreferat existiert seit über dreißig Jahren und wurde gegründet um den patriarchalen und sexistischen Strukturen in dieser Gesellschaft etwas entgegenzusetzen. Dieser Raum, geschaffen zur Selbstorganisation von Frauen, der Stärkung ihrer Interessen und Ort der Ermächtigung, soll nun schlichtweg abgeschafft werden. Gleichstellungspolitische Aufgaben sollen vom Sozialreferat des AStA wahrgenommen werden. Der AStA verfolgt damit eine bevormundende Politik. Es geht um mehr als eine erfolgreiche Integration ins Bestehende.
Hiermit fordern wir die Anerkennung der selbstgewählten und -geschaffenen Strukturen des Frauenreferats. Des Weiteren fordern wir die damit verbundene Zurücknahme der Abschaffung und die Sicherung der Finanzmittel in mindestens der bisherigen Höhe.

Außerdem wurde jetzt ein Blog eingerichtet, in dem Informationen rund um den Protest gegen die Abschaffung gesammelt werden sollen. Dem AStA scheinen die unabhängigen, teilautonomen Referate als Interessenvertretung verschiedener benachteiligter Gruppen (Frauen, Nicht-normativ-Heterosexuelle, Ausländer_innen und chronisch Kranke/behinderte Studierende) ein Dorn im Auge zu sein. Im Laufe des Sommersemesters hatte der AStA nun überraschenderweise festgestellt, dass Frauen an der Uni Hamburg keine zahlenmäßige Minderheit sind, und sich demnach auch der (Kern-)AStA der Gleichstellungspolitik annehmen könne. Kurzerhand wurde das Frauenreferat samt Haushaltstitel abgeschafft. Um gegen diese paternalistische Politik zu protestieren, unterstützt das Frauenreferat mit eurer Unterschrift und verlinkt die Petition auf euren Blogs!