cds ausmisten

ich habe vor ein paar tagen ein paket für www.momox.de gepackt und eben kam die mail, dass alle eingeschickten cds akzeptiert wurden :)

momox funktioniert so:
a. auf der momox seite den barcode der CD/DVD/des Spiels eingebe und schauen, was sie einer/m dafür geben. der preis liegt so zwischen 20 cent und angeblich 10 euro (für DVDs bis zu 20 euro… aber das sind dann wohl sachen die man auch anders loswird), mein kram war so zwischen 3 euro und 20 cent wert.
b. der mindestwert jedes eingeschickten paketes muss 10 euro sein.
c. zusammenpacken und hinschicken. die prüfen den zustand der cds und nehmen nur welche mit leichten gebrauchsspuren, der zustand der hülle ist allerdings egal. alles weitere ist auf der seite erklärt. das geld samt portorückerstattung bekommt man dann überwiesen.

eigent sich für alles, was bei ebay oder amazon unverkäuflich ist und zu hause nur platz wegnimmt.

Nicht gut genug, Feministin zu sein?

Eben hörte ich den 51% Podcast, Folge 925. Dort gab es einen Beitrag zur Frage, ob es eine richtige Art gibt, Feministin zu sein, und wie Frauen mit dieser Frage umgehen. Kompliziert, darum zitiere ich mal:

Feminism, like many isms has different definitions depending on who you ask. Which leaves a lot of questions that can create conflict between people who share many…if not most of their beliefs. Can I be a feminist and wear make up, shave my legs…Date men? Like shopping? Amy Richards and Jennifer Baumgardener have been examining these questions for years. These 30 something feminist authors met about 14 years ago in the office of Ms. Magazine. They began looking at what it really means to be a feminist now. Since then they’ve collaborated on two books on the subject, Manifesta: Young Women, Feminism and the Future, and, Grassroots: A Field Guide for Feminist Activism and have been traveling around the country sharing their thoughts on this new feminism. I caught up with them at a women’s conference at The College of Saint Rose in Albany NY.

Eine Aussage einer der Autorinnen fand ich besonders bemerkenswert: Viele Frauen würden sich nicht als Feministin bezeichnen, oder als solche identitfizieren, weil sie von sich selbst glaubten, nicht gut genug zu sein

Das heißt: Sie erfüllen bestimmte Normen nicht, die sie selbst mit Feminismus verbinden. Sie möchten auch nicht in Situationen kommen, in denen andere sie vorwurfsvoll damit konfrontieren und z. B. sagen: „Also komm, du als Feministin fühlst dich zu dick? …rasierst dir die Beine? …isst Fleisch? ….gehst so gerne shoppen?!“

So habe ich noch die über das „I’m not feminist, but….“-Problem nachgedacht. Es erscheint mir aber ziemlich einleuchtend, ein Label wie „Feminismus“; auch aus diesem Grund für sich selbst nicht anzunehmen, gerade wenn immer wieder Authenzität und Widerspruchsfreiheit von einer_m gefordert werden.