Wer noch ein Thema für eine soziologische Abschlussarbeit sucht, kann gerne diese hier nehmen: Eine Analyse von Geschlechterverhältnissen in Familien und den Selbstbildern von Subjekten anhand der Kommentare unter den Rezepten bei Chefkoch.de. Das wäre sicher sehr ergiebig. Ich back jetzt mal was.
Category: DigitalLife
twitter & doodle
commoncrafts twitter in plain english hat mich überzeugt. ich bin jetzt auch bei twitter. ihdl der name. und ihr so? suche das twitter verzeichnis der gendernerds. muss wieder ganze sätze schreiben.
Okay okay. Die Neuentdeckung des Tages ist natürlich nicht twitter, sondern doodle. Das ist eine Webanwendung ganz nach meinem Geschmack. Auf das Notwendige reduziert, äußerst praktisch und man muss sich noch nicht einmal dort anmelden. Es dient der Terminabsprache von Gruppen. Jemand erstellt eine Umfrage und schickt den Link dazu an die Leute, die das betrifft. Die können dann bei doodle alle Tage und Zeiten ankreuzen, die ihnen passen, und am Ende sieht man entweder, dass es Donnerstags um 16 Uhr sein muss, oder aber dass man mit Leuten, die so voll Terminkalender haben, einfach nicht zusammen arbeiten sollte. Das erste Praxisexperiment läuft.
4096 bit
Ich freue mich über mein (nicht schrankenloses) Grundrecht “auf Gewährleistung der Vertraulichkeit und Integrität informationstechnischer Systeme” und habe mir zur Feier des Tages endlich eine PGP-Verschlüsselung für Mail zusammengebastelt. Eine richtig gute Anleitung für Apple Mail hat Dirk Einecke auf seinem Blog veröffentlicht.
Nachtrag: Die Pressemittelung des CCC.
Seminar zu Geschlechterverhältnissen im Web 2
Web Zwei nennt man das in Berlin also. Das habe ich am Donnerstag bei der Veranstaltung des Feministischen Instituts gelernt, und außerdem hat Tanja mir erzählt, dass es schon ein Weblog zu ihrem Seminar im Sommersemester gibt. Dort stehen auch weitere Infos. Hier als Teaser erstmal ein Ausschnitt aus der Seminarbeschreibung:
Inzwischen wird das Internet als „Web 2.0‘ diskutiert. Neue Webtechnologien und Angebote wie Weblogs, Wikis, Podcasting, Flickr, Youtube, Folksonomy und Social Tagging ermöglichen neue Formen kooperativer Datenbereitstellung und versprechen eine Stärkung der Partizipation der NutzerInnen. Hinsichtlich der Geschlechterverhältnisse scheint das ‚neue’ Internet aber auf den ersten Blick seine Ambivalenz zu behalten: Neben verschiedenen queer-feministischen Angeboten sind Sexismus und Antifeminismus keine Seltenheit, und viele Web-Communities erfordern von ihren Mitgliedern eine eindeutige geschlechtliche Positionierung.
In dem Seminar sollen die Angebote des „Web 2.0‘ einer näheren Betrachtung aus Genderperspektiven unterzogen werden. Neben der Auseinandersetzung mit ersten Forschungsergebnissen zu Nutzungsweisen und Potenzialen von Weblogs, Wikis etc. werden eigene Recherchen und Forschungen im Netz im Mittelpunkt des Seminars stehen.
Feminismus im Web 2.0 – alte und neue Fragen, Projekte und Interventionen
Bisher hatte ich immer ein Bisschen das Gefühl, die (deutschsprachige-feministisch-akademische) Diskussion zum Thema Internet sei zu sehr in der Fragestellung “Die Erfüllung aller Utopien oder der selbe Scheiß wie’s Real Life?” gefangen. Ich bin gespannt, wie sich die Diskussion in der 3. Feministischen Werkstatt am 14. Februar (19 – 21 Uhr) entwickelt. Die Ankündigung geht ja irgendwie schon wieder in diese Richtung, aber es wurden tolle Gäste eingeladen.
Seit den 1990er Jahren ist das Internet auch innerhalb feministischer Diskurse heftig umkämpft und wirft Fragen nach den ‘richtigen’ Strategien der Mitgestaltung und Nutzung auf. Wir möchten in der Veranstaltung Bilanz über Erfahrungen mit feministischer Internetgestaltung ziehen und gemeinsam mit den Macher_innen und Autor_innen des Gender@Wiki, des Genderblog und des mädchenblog die neuen Möglichkeiten des Web 2.0 diskutieren.
Wo? Kölibri, Hein-Köllisch-Platz, St.Pauli
Alle Infos auch unter:
http://www.feministisches-institut.de/aktuelles.html
Futurekicks
Chaosradio 130 hatte den Titel Living The Future. Es ging um Momente im digitalen Leben, in denen mensch ich so zukünftig fühlt. Jetzt hatte ich auch ein solches Erlebnis: Sich Mit Hilfe von Apple TV beim Abendessen vorm Fernseher durch youtube zappen. Weder ist das Apple TV jetzt ein unglaublich tolles Gerät, noch waren die youtube Videos besonders spannend. Aber in der Kombination hatte das was.
Glatteisspam
So jahreszeitlich wie der Schnee in meinem Blog kommt heute der Spamreport daher.

Oh, carry on…
Ich wünschte, sozialwissenschaftliche Texte müssten auch mal kompilieren.
Blog-Basteln vor der Vorratsdatenspeicherung
Es gibt jetzt ein Kontaktformular auf der about-Seite, das ich mit dem empfehlenswerten Plugin cform II erstellt habe. Ich habe festgestellt, dass WordPress nicht automatisch die Sommer und Winterzeit mitbekommt. Aber auch dazu gibt es natürlich ein Plugin. Auserdem habe ich heute für ein anderes Blog herausgefunden, wie das mit der Lokalisierung bei WordPress und K2 so läuft. Bei Fragen dazu, schreibt gerne einen Kommentar. Dann führe ich das genauer aus.
Der Herr Schäuble schaut auch mal wieder von oben rechts auf diese Seite. Am Dienstag finden dezentrale Kundgebungen in verschiedenen Städten statt. Dort soll noch einmal gegen die Vorratsdatenspeicherung protestiert werden, bevor der Bundestag am Freitag wahrscheinlich der Bundestag darüber abstimmen wird. Die Kundgebung in Hamburg findet um 17.30 Uhr auf dem Rathausmarkt statt. Mal sehen, ob ich das schaffe.
Annalyse und Überwachung
Wie es sich als direktes Ziel von von Überwachung so lebt, wenn man darüber auch noch Bescheid weiß, schreibt annlist zur Zeit in ihrem Blog auf. Dort bin ich auch über das Uberwach-Script gestoßen. I heart digital life is watching you!
Nachtrag: Polylux hat einen Beitrag über die Überwachung der Familie von annalist und Andrej Holm gemacht.

