Category: Musik

Benefizkonzert für Amnesty for Women

Amnesty for Women ist eine Organisation, die sehr wichtige und unterstützenswerte Arbeit leistet, die auftretenden KünstlerInnen super interessant und das letzte Benefizkonzert vor ein paar Wochen im der Fabrik (mit den Zitronen, Angie Reed und The Charts) war auch sehr schön. Darum freue ich mich auf das nächste Benefizkonzert am 11. Juli im Knust und hoffe, dass es voll wird.

flyer konzert amnesty for women

Liebe FreundInnen von Amnesty for Women!

Die alltägliche Arbeit von Amnesty for Women zeigt, dass es einen großen Bedarf an psychologischer Beratung gibt. Nicht alle Migrantinnen sprechen Deutsch, deshalb braucht Amnesty for Women muttersprachliche Psychologinnen, die auch mit dem kulturellen Hintergrund vertraut sind.

Die psychologische Beratung und Krisenintervention wird ausschließlich über Spendengelder finanziert. Deshalb freuen wir uns, dass besondere KünstlerInnen im Rahmen eines Benefizkonzertes für uns auftreten werden und möchten alle FreundInnen von Amnesty for Women herzlich dazu einladen, mit uns einen abwechslungsreichen Abend zu verbringen und uns durch den Eintritt zu unterstützen.
THE WORLD INFERNO FRIENDSHIP SOCIETY ist keine Band im ursprünglichen Sinne, sondern ein Projekt von 8-12 versierten MusikerInnen aus New York. Mit Witz, Politik und Partylaune haben World-Inferno sich ihre eigene, einmalige Nische geschaffen. Sie bieten eine Mischung aus Broadway Music, Kurt Weill und Brecht Songs, Big Band Sound, Louis Armstrong und siedeln sich irgendwo zwischen Soul und Punk an. Beim Duo JACK FUCKING TWIST aus Hamburg wird schnell klar, dass hier 2 Musikerinnen Lust auf Spaß haben, aber trotzdem ernst zu nehmen sind. Mit wenigen Mitteln bringen sie Bass, Fußorgel, Schlagzeug, 2x Gesang und viel Energie auf die Bühne. Abgerundet wird der Abend durch DJ-Sets von Patex (School Of Zuversicht) und Melissa Logan (Chicks on Speed).

Das Konzert findet am 11. Juli im Knust (Neuer Kamp 30, 20357 Hamburg) statt. Karten sind im Vorverkauf für 8 Euro und an der Abendkasse für 10 Euro erhältlich.

Das Team von Amnesty for Women

Hugs and Kisses Release-Party am Samstag

Hugs and Kisses – tender to all gender” heißt ein neues, in Hamburg produziertes Magazin zu “queer musik, film, kunst, kultur”. Das 56-seitige, nicht auf Gewinn ausgerichtete Hochglanz-Fanzine erinnert mich von weitem ein bisschen an Persona Non Grata und ähnliche Hefte. Ich hatte es aber noch nicht in den Händen und konnte mir darum auch noch nicht die Fotostrecke “the tunte in me is the tunte in you” von Paula Winkler ansehen, oder das original Käsekuchenrezept von The Gossip ausprobieren.

Eine Release- und Druckkostenparty feiert Hugs and Kisses an diesem Samstag, dem 17. November 2007, im Spundloch in Hamburg. Eintritt 4 Euro, mit Magazin 6 Euro.

“It’s very likely that I’ll contradict myself.”

Let’s start with this question: If you carry a cat around on your shoulder when you go out, or a bird, or a lizard, what music do you listen to? Or, if you’re not any of those people, ask someone who is.

Das ist doch mal eine schöne Nachricht für den Beginn der Woche: Carrie Brownstein von Sleater Kinney, die ja leider im “indefinite hiatus” sind, schreibt den Monitor Mix-Blog auf der Seite von National Public Radio. Da läuft auch mein Lieblingspodcast This American Life. Carrie schreibt über Musik und verfolgt dabei einen Ansatz, den ich viel spannender finde als die üblichen Rezensionen und Band-Portraits:

Though I might occasionally review a piece of music, I would rather explore the contexts and the ways in which we enjoy or maybe even despise it.

Sofort abonniert. Via.

Dummheit in der Musik

Die “ästhetisch-politische Kategorie” der DiM wurde von HANS EISLER (1898-1962) geprägt, dem überragenden Komponisten der kommunistischen Arbeiterbewegung, der marxistische Theorie mit dem Komponieren zusammengebracht hat und dessen Schriften und Gespräche ihn als originellen und bedeutenden marxistischen Denker ausweisen. […] So ist das falsche Kollektiv zuletzt der zentrale Gehalt der DiM, und das Ringen um neue Formen von Solidarität ist der Sinn ihrer Kritik: die kollektive Formung politischer und musikalischer Intelligenz, die den Individuen geschichtlich neue Freiräume öffnet

Wolfgang Fritz Haug: Dummheit in der Musik, in: Historisch-Kritisches Wörterbuch des Marxismus. Band 2: Bank – Dummheit in der Musik, 874-882.

Sonja Eismann – Hot Topic. Popfeminismus heute

Just zur Buchmesse ist die Antologie “Hot Topic. Popfeminismus heute” erschienen, die Beiträge “über Frauen zwischen Feminismus und Pop, Prekariat und Boheme” versammelt. Den Band herausgegeben hat Plastikmädchen und Intro-Redakteurin Sonja Eismann.

Seit der konservative Backlash offen in Form von neuem Gebärzwang und alten Hausmütterchen-Doktrinen zutage tritt, besinnt sich sogar der Mainstream wieder auf die Notwendigkeit des Feminismus. Dabei wird gerne übersehen, dass es abseits des gemäßigten Feuilleton-Bekenntnisses zur Geschlechtergleichheit eine Menge junger Frauen gibt, die sich den radikalen “Luxus” eines feministischen Bewusstseins leisten und dies in verschiedensten Formen leben.

In der “Hot Topic”-Anthologie porträtieren diese Frauen ihre Lebensrealitäten zwischen Abtreibung, Indie-Mutterschaft, Prekariats-Boheme, queerem Coming-of-Age, Schönheits-Terror und Exotinnendasein im Musik- und Medienbusiness. In Anlehnung an die Vielzahl anglo-amerikanischer Textsammlungen, die hierzulande immer noch ihresgleichen suchen, destilliert dieser anekdotisch angelegte Reader die gesellschaftspolitische Aussage aus dem privaten Erleben und knüpft damit dort an, wo vor beinahe 10 Jahren der bis jetzt einzigartig gebliebene Band “Lips Tits Hits Power” aufhörte. Mit Beiträgen von Christiane Rösinger, Pauline Boudry, Clara Völker, Sarah Diehl, Rosa Reitsamer und Vina Yun und mit zahlreichen Illustrationen.

Aus dem Inhalt:

• Reproduktion, Abtreibung und Verhütung
• Queere Strategien und Coming out
• Grrrl-Zines
• Drag Kings in der Populärkultur
• TV-Serien und Feminismus
• Mädchenzeitschriften, Szeneorgane und (Anti-)Solidarität
• Weibliche Einflussbereiche in der Punksubkultur
• Ladyfest als Ladyspace
• Das Leben der Lo-Fi-Boheme
• Gender und Feminismus zwischen Ost und West
• Weiße Männlichkeitskonstruktionen im Rock und Pop
• Mode als Politikum

Sonja Eismann (Hg.): Hot Topic. Popfeminismus heute. Ventil Verlag, 2007, 304 S., 14,90 EUR.

Men!

MEN aka JD SAMSON & JO FATEMAN (Le Tigre)

While Le Tigre are still having a break 2/3 of them is doing a new project, called MEN.
MEN is a dj/remix/production team. Right now they are just djing live but intend to write some original music in the upcoming months. They are using traktor for live-mixing, changing tracks and realize mashups in their set. Check out some of the mashups and tracks on the following myspace pages.

myspace.com/djjdsamson
myspace.com/mrandmrsmen

23.Okt.2007 BADESCHIFF VIENNA
24.Okt.2007 BERLIN HILTON BERLIN
27.Okt.2007 TSUNAMI CLUB COLOGNE

Leider nicht hier. =(

Rhythm King & Her Friends: Neues Album und Tourtagefilm

Oh my godness! Das neue Rhymthm King & Her Friends Album ist klammheimlich am letzten Freitag bei Kitty-Yo erschienen: The Front Of Luxury. Ich höre es jetzt zum ersten Mal und schreibe nichts darüber, da ich Rezenzionen für eine uninteressante Textart halte. Außerdem könnnt ihr ja reinhören, den Titelsong runterladen oder das Video zur Single anschauen.

Apropos Video anschauen: Ich bin ja überhaupt erst auf Rhythm King gekommen, weil ich mir heute endlich mal den Film ansehen wollte, der in letzter Zeit über den Kitty-Yo Podcast auf meinem Rechner gelandet ist. Pauline Boudry hat nämlich 2004/2005 tour diaries gefilmt. Bisher sind fünf Teile erschienen und der erste sah schon super aus. Doch jetzt muss ich erstmal den Luxus genießen, ein ganz neues Album hören zu dürfen.