Author: Kathrin

Morgen Vorpremiere Live@Work von und mit Monkeydick Productions

Sehr geehrte Leser_in,

untenstehende Einladung von Frau Dr. Friedel Monkeydick leite ich gerne an Sie weiter.

Herzlichst,

Kathrin Ganz

Sehr geehrte Unternehmerinnen,

sehr geehrte Unternehmer,

begleiten Sie die Delegation von Monkeydick Productions auf ihrem Weg in unsere Kulturhauptstadt 2009! Seien Sie dabei, wenn der Monkeydick Messeauftritt die Linzer Subversivmesse rockt!

EINLADUNG ZUR VORPREMIERE:

LIFE@WORK (D 2009)
Mittwoch den 17.06.2009

im Nachtspeicher 23, Lindenstraße 23, 20099 Hamburg (St. Georg)

Doors open: 19.30h

Im Anschluss an die Filmvorführung bietet der *During Work Club* die Möglichkeit, in privat ungezwungener Atmosphäre zur Musik von DKI Monkeydick mit MitarbeiterInnen der Familie ins Gespräch zu kommen.

Wir freuen uns auf Sie!

Mit freundlichen Grüßen Ihre
Dr. Friedel Monkeydick
CEO – organization and ostentation

Feministische Werkstatt: Gentrifikation in St. Georg

Morgen Abend (11.06.09, 19-21 Uhr) lädt das Feministische Institut Hamburg nach längerer Pause zur 8. Feministischen Werkstatt ein. Sie findet dieses mal nicht in St. Pauli, sondern im Kulturladen Kulturladen St. Georg (Alexanderstr. 16) statt. Anlass für diesen Ortswechsel ist das Thema des Abends:

Aufwertung durch Verdrängung?
Eine feministische Kritik der Stadtteilentwicklung von St. Georg

In St. Georg leben und arbeiten Menschen mit unterschiedlichen Lebenskonzepten, Religionen und Weltanschauungen, das macht den Stadtteil lebendig und attraktiv. Gleichzeitig führen städtebauliche Veränderungen und die damit einhergehende Diskussion, welche Art zu leben in St. Georg noch akzeptiert wird, zu Auseinandersetzungen im Stadtteil. In der Werkstatt möchten wir mit Jenny Künkel (Wissenschaftlerin zu linker Stadtentwicklung), ragazza e.V., Steffen Jörg (politischer Aktivist), Tita do Rego Silva (bildende Künstlerin aus St. Georg) und Interessent_innen feministische Sichtweisen auf die Veränderungen in St. Georg diskutieren.

Im Anschluss an die Werkstatt laden wir Euch ein, den Film “Empire St. Pauli” anzuschauen im Park Fiction Openair, Antonistraße.

Buchpräsentation mit Antke Engel im Centro Sociale

Heute Abend (20 Uhr) wird Antke Engel ihr gerade erschienenes Buch “Bilder von Sexualität und Ökonomie. Queere kulturellen Politiken im Neoliberalismus” (transcript) im Centro Sociale vorstellen – organisiert von der AG Queer Studies, auf deren Blog ihr mehr Infos zur Veranstaltung findet. In der taz Hamburg erschien heute ein kleines Interview mit Antke Engel.

Kann mensch den Kapitalismus dekonstruieren?

Am kommenden Donnerstag wird in der Roten Flora in Hamburg die Frage gestellt, ob Mensch den Kapitalismus dekonstruieren kann. Als Befürworterin dieser Strategie freue ich mich sehr auf die Veranstaltung mit Friederike Habermann, deren Buchpräsentation Ende Januar ich leider verpasst habe.

Vortrag und Diskussion mit Friederike Habermann. Kneipe im Anschluss. Kann mensch den Kapitalismus dekonstruieren? Do 04.06.2009 19.30H rote flora
Klicken, um den ganzen Flyer zu sehen

“?Emanzipation bedeutet immer sowohl Emanzipation als Identität wie auch Emanzipation von einer Identität”?

In einem – gelegentlich identitären – frauenlesbentrans kontext interessieren wir uns für Kapitalismuskritiken, die sexistische, rassistische … Herrschafsverhältnisse gleichermaßen/gleichzeitig miteinbeziehen. Mit der Konsolidierung der bürgerlichen Gesellschaft wurde ?Mensch? gleichgesetzt mit dem weißen, bürgerlichen Mann, dessen Politik aber nie als Identitätspolitik von und für eben jenen weißen bürgerlichen Mann – verstanden wurde und wird. Gleichzeitig ist linke Theorieproduktion, insbesondere in Bereichen der Kapitalismusanalyse heute wie damals männlich geprägt. Nicht zuletzt sind das Gründe, warum mensch auf Veranstaltungen um dieses Thema vorwiegend Männer reden hört.

Inhaltlich soll es am 04.06. darum gehen, wie es möglich ist eine feministische antirassistische Kapitalismuskritik zu formulieren – ohne durch diese Kritik die ?hegemoniale Norm? durch zugesprochene Attribute des ?Anderen? zu erweitern
und so zu einer effizienteren Gestaltung kapitalistischer Strukturen beizutragen.

Der homo oeconomicus und das Andere
Kapitalismus, Sexismus, Rassismus und andere Herrschaftsverhältnisse werden meist getrennt analysiert. Mit der ´subjektfundierten Hegemonietheorie´ wird ein Ansatz skizziert, der von der Verwobenheit aller Herrschaftsformen ausgeht. Diese Verwobenheit wird zudem anhand des homo oeconomicus aufgezeigt. Dieser, als das Subjekt in der bürgerlichen Wirtschaftstheorie, bildet nicht einfach das Stereotyp des weißen, männlichen Bürgers ab, sondern alle modernen Identitäten sind in Relation zu ihm ? und damit zueinander ? entstanden und formen sich weiter aus: Heute ist der homo oeconomicus (mit einigen soft skills angereichert) zum Leitbild für alle geworden.

Vortrag und Diskussion mit Friederike Habermann
Kneipe im Anschluss
welcome FrauenLesbenTransgender
Do 04.06.2009
19.30h rote flora (Achidi-John-Platz 1/Ex-Schulterblatt 71)

Bamberg statt Bloggen

Es kommt ja immer wieder vor, aber dieses Mal mit Ansage: Über Pfingsten wird hier im Blog aller Vorraussicht nach nichts gehen. Ich bin nämlich in Bamberg und stelle dort morgen Abend zusammen mit Do. Gerbig unsere queer-feministische Perspektiven auf Ökonomie- und Kapitalismuskritik vor. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Freien Uni Bamberg statt.

Links vom 15. bis 22. Mai 2009

Ich hab mal wieder aufgeräumt. Alle Links der vergangenen Woche nach dem Klick!
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Zapp Bericht über Netzsperren

via Netzpolitik

Happy Herrentag

herrentagHeute ist Christi Himmelfahrt, auch als Herren-, Männer- oder Vatertag bekannt. Während die Familie die Mama am Muttertag mit Blumen und Kuchen ehrt, geht’s am Vatertag auf zur feucht fröhlichen Herrenpartie. Eine schöne Aktion dazu gab es 2002 in Berlin. Die AG Gender Killer hatte eine Bekanntmachung im Namen des damaligen Berliner Wirtschaftssenators Gregor Gysi plakatiert, die Gewalt durch heterosexuelle, deutsche Männer thematisiert und eine Ausgangssperre verkündet.

Bekanntmachung

Ausgangssperre für Männer am 09. Mai 2002

1.) Für die Zeit vom 08. Mai 2002, 23.00 Uhr bis zum 10.Mai 2002, 01.00 Uhr wird imgesamten Stadtgebiet eine Ausgangssperre für alle deutschen, heterosexuellen Männer verhängt.
2.) Ausnahmegenehmigungen für besondere Berufsgruppen wie Ärzte und Feuerwehrmänner können bei der zuständigen Behörde bis zum 03. Mai 2002 beantragt werden.
3.) Außer dem Arbeitsrecht bleiben alle weiteren Gesetzte von der Verfügung unberührt.
4.) Zur Durchführung und Durchsetzung der Ausgangsperre wird auf die Erkenntnisse der Meldestellen und anderer Behörden zurückgegriffen.

Am so genannten “Herrentag” häufen sich seit Jahren sexistische, rassistische, faschistische und antisemitische Pöbeleien, Übergriffe und Anschläge. Bei den Tätern handelt es sich fast ausnahmslos um deutsche, heterosexuelle Männer. Jahr für Jahr ziehen diese alkoholisiert durch die Straßen und praktizieren Gewalt gegen Frauen, Lesben, Schwule, MigrantInnen, Behinderte und andere Menschen die sie nach ihrer patriarchal-nationalistischen Ideologie für minderwertig halten. Am so genannten “Männertag” tritt diese in Deutschland zur Normalität gewordene Gewalt in potenzierter Form auf. Die Berliner Polizei ist auf Grund ihrer patriarchalen Strukturen und der reaktionären Weltanschauung des Großteils der BeamtInnen nicht in der Lage solcherart Übergriffe zu unterbinden. Aus diesem Grund haben wir uns zu dem ungewöhnlichen Schritt der Ausgangssperre entschlossen. Ausschlaggebend für die Entscheidung waren zudem die positiven Erfahrungen mit dem Modelprojekt “Platzverweis aus der Wohnung in Fällen häuslicher Gewalt”. Bei diesem von der ehemaligen Frauensenatorin Gabriele Schöttler und dem Polizeipräsidenten Gerd Neubeck gemeinsam initiierten Projekt wurden gewalttätige Männer bis zu 7 Tage der Wohnung verwiesen. Denn die auch am so genannten “Vatertag” auf die Straße getragene sexistische Gewalt findet zum überwiegenden Teil im privaten Raum statt. So stammen die Täter sexualisierter Gewalt zum Großteil aus dem Bekanntenkreis der betroffenen Frauen und Kinder. Mit der Ausgangssperre für Männer soll diese Gewalt nicht wieder in den nicht-öffentlichen, familiären Raum verdrängt werden um sie damit unsichtbar zu machen. Vielmehr soll der öffentliche Raum an diesem Tag als Schutzraum für die Betroffenen etabliert werden. Der Männergewalt soll an diesem Tag ganz praktisch aber vor allem symbolisch etwas entgegengesetzt werden. Es soll aufgezeigt werden, dass rassistische, sexistische, … Übergriffe immanenter Teil der Verhältnisse sind in denen wir leben und die von jedem und jeder einzelnen mehr oder weniger getragen werden. Am 09. Mai 2002 sollen im gesamten Berliner Stadtgebiet Veranstaltungen, Konzerte, Partys, usw. von und für Frauen, Lesben, Schwule, Behinderte, MigrantInnen und Kinder stattfinden. Damit soll den Tätern der (öffentliche und private) Raum genommen werden, den sie sonst so selbstverständlich in Anspruch nehmen.

Im April 2002, Gregor Gysi ( Senator für Wirtschaft, Arbeit und Frauen )

Satire!

Edit 2014: Das Dokument ist heute 12 Jahre alt. Eins kann daran gut nachvollziehen, wie sich die Begrifflichkeiten queer-feministischer Auseinandersetzungen verändern. Zum Beispiel war damals das Wort “cis” noch nicht bekannt und heute würde auf so einem Plakat sicher auch von “weiß” die Rede sein, statt lediglich die Differenz “Deutsch” – “Migranten” aufzumachen. Yay Quellen.

Versteckte Terrorist_innen

Du bist Terrorist (You are a Terrorist) english subtitles from lexela on Vimeo.

Ihr kennt den Clip “Du bist Terrorist” vielleicht schon. Aber das macht nichts. Hey ARD, zeigt den doch bitte mal kurz vor der Tagesschau. … andererseits: Der Clip ist vielleicht etwas überspitzt, ob das hilft? Siehe dazu die Kritik bei Spreeblick.

Links vom 24. April bis 12. Mai 2009

Wie immer: Alle Links der vergangenen Tage nach dem Klick! Und der lohnt sich!
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