Author: Kathrin

Ein Update in Sachen Homoehe

Im Sammelband Queer-| Feministische Kritiken neoliberaler Verhältnisse habe ich ja letztes Jahr einen Artikel veröffentlicht, in dem es um Fragen der Lebensformen- bzw. queer-feministischer Familienpolitik im Kontext neoliberaler Regierungsweisen geht. Darin diskutiere ich auch die Entstehung des Lebenspartnerschaftsgesetztes und die bis dato bestehenden Ungleichbehandlungen zwischen Ehe und eingetragener Lebenspartnerschaft. Was auch immer mensch grundsätzlich von der (privilegierenden) Anerkennung einzelner Lebensformen und all den damit verbundenen Fragen halten mag: Realpolitische Schritte zur Gleichberechtigung von homo- und heterosexuellen Ehen sind meines Erachtens begrüßenswert, da sie in vielen Fällen die Lebensumstände von betroffenen Personen verbessern. Der LSVD hat den neusten Stand im Januar 2008, und es ist schön zu sehen, dass mein Artikel in diesem Punkt schon veraltet ist. (via)

Das Nerdtum schreitet voran

Heute war ich im Conrad-Laden in Wandsbek. Der Haushalt hat jetzt einen Gaslötkolben. Die wichtige Frage ist: Kann mensch damit auch Crème Brulée machen?

Kategorie: Vermischtes

Die Mashups Of The Year 2007.

via

Kein Stilbruch

Heute bei Stilbruch für 1,50 Euro entdeckt und erstanden:

Ratet mal, wer jetzt ein Fototelefon mit Bluetooth hat!

Einbläuen

In der Zeitung: Das erstes Grinsen des neuen Jahres des Tages kommt vom touché der heutigen taz.

Per Mail kam der Hinweis auf eine antirassistische Informations- und Aktionsreihe in Hamburg: Jenseits der Grenzen.

Und das noch in der Morgendämmerung.

Glatteisspam

So jahreszeitlich wie der Schnee in meinem Blog kommt heute der Spamreport daher.

Erinnerungen

Ich habe dieses Jahr keine großen Reisen unternommen, aber einen Ausflug an einen ganz besonderen Ort.

Kommunistische Gespenster und weihnachtliche Wahlverwandtschaften

Von wegen nur Fotos… jetzt kommt schon der zweite Eintrag an diesem Vormittag. Mir ist gerade bei der taz-Lektüre eingefallen, dass heute Abend ein Vortrag von Bini Adamczak in der Uni Hamburg stattfindet. Die Autorin von “Kommunismus – Kleine Geschichte, wie endlich alles anders wird” und dem eben erschienenen “Gestern Morgen – Über die Einsamkeit kommunistischer Gespenster und die Rekonstruktion der Zukunft” spricht um 19 Uhr im Hörsaal M des Uni Hauptgebäudes (Edmund-Siemers-Alle 1) über den Inhalt ihres neuen Buches.

Pünktlich zum Jahrestag der russischen Revolution führt die Re-Konstruktion eines kommunistischen Begehrens in die Geschichte des Kommunismus und bürstet diese gegen den Strich: von 1939 bis 1917. Vom Hitler-Stalin Pakt bis zur Oktoberrevolution kreisen die Überlegungen Adamczaks um die Figuren von Partei und Klasse von Verrat und Versprechen, um sie in ihrer Logik, aber vor allem als Erfahrungen zu rekonstruieren. Die Autorin sucht das Trümmerfeld der Geschichte nach den revolutionären Wünschen ab, die darunter begraben liegen. Aber es gibt keinen unbeschadeten Zugriff auf die vergessenen Träume. Der Weg zu den vergangenen Hoffnungen führt über deren Enttäuschung, über das doppelte Scheitern der russischen Revolution, das unbewältigt immer noch anhält. Die bergende Arbeit an der Geschichte ist somit eine Arbeit der Trauer, eine Trauerarbeit, die das Buch einfordert und zugleich performativ vollzieht. Es birgt eine vergangene Zukunft, die Gegenwart hätte sein können und Zukunft sein kann: „gestern morgen“.

Eine Rezension zum Buch erschien vor ein paar Wochen in der Jungle World. Die Veranstaltung wurde organisert von “Radio Loretta”, dem Fachschaftsrat Germanistik und Geschichte wird gemacht. An dieser Stelle sei auch schon mal verraten, dass Bini Adamczak wahrscheinlich im Sommersemester wieder in Hamburg sein wird, um einen anderen Vortrag bei “Jenseits der Geschlechtergrenzen” zu halten.

Wer dann sowieso so spät Abend noch an der Uni ist, kann anschließend in den AStA-Trakt (Von-Melle-Park 5) kommen und mit dem LesBISchwulTranSM – polymorph-perversen Referat ab 20 Uhr Weihnachten (?) feiern.

In diesem Jahr steht die Weihnachtsfeier des Referats unter dem Motto “Wahlverwandtschaft statt heteronormativer Kleinfamilie!” Es gibt – neben den obligaten Getränken, Weihnachtsplätzchen und Knabberkrams – Karaoke und ein Poly-Quiz.

Petition: Stoppt den Weißen Wumbaba

2004 veröffentlichte der Kunstmann Verlag das erste „Handbuch des Verhörens“ (Autor: Axel Hacke, Illustration: Michael Sowa) unter dem Titel “Der Weiße Neger Wumbaba”. 2007 kam trotz der Proteste Schwarzer und Weißer Menschen gegen die unreflektierte Verwendung des N-Wortes und die Reproduktion rassistischer Stereotype der zweite Band “Der Weiße Neger Wumbaba kehrt zurück”

Eine Online-Pedition gegen die Verwendung des rassistischen N-Wortes, die Darstellung auf dem Buchcover und die Vermarktung der darauf abgebildeten Figur findet sich jetzt auf www.gopetition.com/online/15829.html.

Rassistische, gewalttätige Begriffe gilt es zu kritisieren, nicht zu Marketingzwecken zu instrumentalisieren. Die mit Rassismus verbundene Entmenschlichung gilt es zu beenden, nicht zu reproduzieren. (Der Schwarze Blog)

Der Braune Mob e.V. hat in der Rubrik “So geht’s nicht” weitere Infos zu diesem Buch sowie einen Erfahrungsbericht von Protesten bei einer Lesung des Autors gesammt.

Nichts als Fotos

Weder Zeit, noch Muse zu schreiben gerade. Aber ich hab ein paar Fotos, die ich in den nächsten Tagen posten werde.

Ein bisschen gruselig, oder?