Ich habe mich vor ein paar Wochen bei Blip.fm angemeldet. Das ist eine Mischung aus Twitter und Last.fm, ein Social Network rund um Musik. Bei Blip.fm ist jede_r User_in DJ. Ich suche Songs raus, und wer mag, hört sich die an. Ich finde manche Sache auf dieser Seite seltsam, z.B. dass die Songs ständig stoppen, wenn ich auf der Seite rumklicke. Aber sei’s drum, die Idee ist ja ganz nett. Heute Mittag habe ich zum testen mal die Rezensionen der August/September-Ausgabe von BUST durchgeblippt, und bis auf zwei oder drei Songs alles gefunden und einige schöne Bands entdeckt. Vielleicht habt ihr ja Lust, euch meine Blips mal anzuhören, direkt bei blip.fm/ihdl oder hier im Blog. Falls ihr auch blippt, fände ich es toll, wenn ihr euren Nick in die Kommentare schreibt.
Author: Kathrin
Sexuell Arbeiten
Das erinnert mich an Hannah Cullwick und Renate Lorenz Texte über sie.
Links vom 11. bis 19. September 2008
Ein paar Links der letzten Tage nach dem Klick.
Read more
Jenseits von Männlichkeit – Essays im Netz
Beyond Masculinity. Essays by queer men on gender and politics – das sieht verdammt gut aus: Schickes Design, Kommentar- und Suchfunktion, und sowohl auf der Website als auch als PDF lesbar; außerdem sind die Texte als MP3 und Podcast erhältlich. Wow! Und das Thema ist auch spannend, es geht nämlich um Männlichkeiten im Kontext progressiver Geschlechter- und Sexualitätenpolitik.
Beyond Masculinity is a groundbreaking collection of 22 provocative essays on sexuality, gender, and politics — all written by gay, bisexual, transgender, and queer men. Part audiobook, part-blog, and part-anthology, brings together a smart, diverse group of queer male writers all critically examining maleness and the construction of masculinity and gender norms for men. Contributions focus on five key areas: Desire, Sex and Sexuality; Negotiating Identities; Queer Feminist Politics; Beyond Binary Gender; and Transforming Masculinity.
Did we mention that it’s free?
That’s right – you don’t need to pay a dime. With the click of a button, you have at your fingertips not only the 22 essays included in this project, but also audio recordings of most authors reading their essays! And, on top of all that, we’ve provided PDF versions that more closely resemble traditional book publications for educators to use in the classroom. You’re welcome! And, yea, we accept donations.Putting the Internet to work.
Beyond Masculinity was originally conceived in 2005 as a traditional published anthology featuring essays from queer male writers, activists, and scholars. But we realized that by publishing online, we could reach a much wider audience at a lower cost – all without knocking down any trees! Even better, new technology allows users to interact with online material like never before. You like that essay? Comment on it! Built on the back of MovableType’s powerful blogging software, this site makes space for your voice as readers, too. It’s called Web 2.0 – make the most of it!
Gutes Thema, zeitgemäße Umsetzung: It’s queer, it’s green, I like it ;-)
Idee ohne Anlass, sie umzusetzen
Neu in der Serie Ideen für Soziologie Abschlussarbeiten, die ich nie schreiben werde: “Die Führung der Führung: Getting Things Done als Kulturtechnologie im Post-Fordismus/Neoliberalismus.” Ein bisschen Foucault, ein bisschen Technologieanalyse, das mit dem Post-Fordismus und Neoliberalismus könnte man nach Geschmack variieren.
Das kommt mir doch bekannt vor
Persönliche Eindrücke über das Nutzen verschiedener Plattformen
Über soup.io hatte ich mich hier vor kurzem in höchsten Tönen geäußert. Ich nutze die Seite immer noch gerne, aber jedes mal wenn ich auf FREUNDE klicke und mir anschauen will, was für Fundstücke dort so abgebildet und zitiert werden, denke ich:
Leute! Ihr nutzt das ja als Feedaggregator! Meeee! Warum?
Da stehen noch mal die Tweets und Blogeinträge. Dabei habe ich eure Blogs abonniert und followe euch.
Dieses ganze Zusammenspiel verschiedener Dienste ist ja ein nettes, manchmal sinnvolles Feature. Für mich gibt es aber einfach zu viele Dopplungen, und gerade bei Soup finde ich das schade, denn meine anfängliche Begeisterung rührte ja daher, dort einen Ort für Fundstücke zu haben, die ich nicht bloggen will, die ich aber dauerhafter und präsenter als mit einem Link bei twitter zeigen möchte. Es gibt doch Links. Wenn ich Leute bei Twitter interessant finde, schaue ich mir an, was sie in ihre Blogs schreiben, und abonniere gegebenenfalls. Wenn sie dann noch eine Soup nutzen, freut mich das riesig. Aber einen zentralen Ort für alle eure Outputs suche ich da nicht. Mich würden Gedanken dazu interessieren, vielleicht liege ich nämlich auch falsch und es gibt gute Gründe… any ideas?
Links vom 15. bis 24. August 2008
Links u.a. zu queer, Feminismus & Familienpolitik nach dem Klick.
Read more
Bitte nicht füttern!
Andere Länder, andere Sitten, andere Erscheinungsformen von Bio-Politik. Vor zwei Wochen war ich mal wieder in Schweden, dem fröhlich-liberalen Disziplinarstaat. Auf dem Way Out West Festival in Göteborg gab es innerhalb des Festivalgeländes abgegrenzte, biergartenähnliche Zonen mit Tischen und Bänken. Nur dort gab es Bier und Wein. Um hinein zu kommen, musste viele Leute ihre Ausweise vorzeigen und beweisen, dass sie volljährig sind. Das Bier für 50 SEK à 0,4 l über das ganze Festivalgelände zu tragen war nicht drin, denn strenger als die Einlasskontrolle war nur die Auslasskontrolle der Alki-Zonen. Zwar konnten wir die Bühnen auch von dort aus sehen, aber merkwürdig war das schon, und an Leckereien wie Vodka-Red Bull natürlich gar nicht erst zu denken.
Wie dieses Foto zeigt, halten weder Preise noch umzäunte Trinkbereiche die jungen Schweden_innen vom Öl-Konsum ab. Dazu gibt es praktische Tragevorrichtungen aus Pappe, die wir “Dackel” nannten. Richtig Besoffene habe ich aber nicht viele gesehen.
Links vom 27. Juni bis 14. August 2008
-
Endlich mal wieder was Spannedes über Gouvernementalität.
Alle weiteren Links der letzten Wochen nach dem Klick!
Read more
Panel zu queer/feministischen Politiken auf dem Femmes ‘R’ Us
Spannend spannend, die Veranstaltung vom Institut für Queer Theory nächste Woche im Rahmen des “Femmes ‘R’ Us” Festivals. Aber in Berlin, und ich bin im Urlaub.
Feminismus – Staatsaufgabe? Wirtschaftsfaktor? Revolte?
Feminism – government’s mission? economic factor? insurrection?Feminism – government’s mission? economic factor? insurrection?
Who are the actors in feminist politics today? Did feminism turn into a field of official politics, defined by president’s election campaigns, federal administration, global economic strategising, and academic career management? Does it make any sense at all to combine the terms feminism and insurrection today? And secondly: How does feminist practice deal with the fact that gender relations are no longer understood as structured exclusively by the category of gender, but by various processes of social differentiation like education, post/colonialism, economic globalization, racism, heteronormativity? The idea of a simple binary of male versus female is widely challenged. How is this insight taken up by feminisms? Is queer feminism a promising answer to these questions?Fr 08. August 08 17:00-20:30 Radialsystem, Berlin-Ostbahnhof, Holzmarktstr. 33
panel on queer/feminist politics (in English)
> inputs and discussion withMaría do Mar Castro Varela (Berlin)
Marina Gržini? (Ljubliana, Slovenia)
Rosa Reitsamer (Vienna, Austria)
Tiina Rosenberg (Lund, Sweden)
Chris Straayer (New York, U.S.)
Tim Stüttgen aka Timi Mei Monigatti (Berlin)moderated by / moderiert von
Antke Engel (Institute for Queer Theory, Berlin)as part of the Festival / im Rahmen des Festivals
Femmes ‘R’ Us. Feminismus in Pop – Musik – Kunst – Film heute
7.-16. August 2008
RADIALSYSTEM V, Holzmarktstr. 33, Berlin-Ostbahnhof
curated by / kuratiert von Ina Wudtke and/und Christine Lang
http://www.femmes-breaks.com/