
Morgen um 14 Uhr ist in der T-Stube übrigens Frauen-VV. Super wichtig, alle hingehen (die nicht wie ich im 500 km entfernten Balkonien Urlaub machen)!

Morgen um 14 Uhr ist in der T-Stube übrigens Frauen-VV. Super wichtig, alle hingehen (die nicht wie ich im 500 km entfernten Balkonien Urlaub machen)!
Do, 5. Juni 2008, 19 – 21 Uhr
Feministische Werkstatt: Feminismen in Aktion
Feminismus ist wieder en vogue – doch was heißt das für konkrete politische Strategien, für Widerstandsformen, Aktionen und Protest? In der Werkstatt diskutieren wir mit unterschiedlichen politischen Gruppen (rapidas, Ragazza e.V., amnesty international for women und einer queeren Filmgruppe) darüber, inwiefern sie sich als feministisch verstehen, wie und warum sie sich auf den Begriff beziehen, was sie erreichen wollen und welche Angriffsziele sie haben. Besonders möchten wir uns über die unterschiedlichen Strategien, Widerstands- und Aktionsformen und die Erfahrungen damit austauschen.Wo? Kölibri, Hein-Köllisch-Platz, St.Pauli
Alle Infos auch unter:
http://www.feministisches-institut.de/aktuelles.html
Sehr interessantes Thema! Nach den ganzen Alpha-Emma-Omega Diskussionen ist es Zeit, mal wieder zu schauen, was Feminist_innen eigentlich so machen.
Zwei liebe Freund_innen von mir bloggen jetzt auch. Juchu!
Wolfseule hat sich das spannende Thema Asexualität vorgenommen:
Asexuelle entziehen sich komplett einem riesigen Bereich, Diskurs, Lebensteil, Aktivität, wieauchimmer man „das“ bezeichnen will. Einem Bereich, der hart umkämpft ist. Zumindest in meinem Elfenbein(leucht)turm von Uni-Umgebung, in Zeiten von Genderstudies, in denen der Begriff polymorphe Perversion jedem Studenten der Geisteswissenschaften halbwegs geläufig ist, kann man eigentlich kaum noch Unverständnis evozieren. Außer mit der Ansage, dass man so überhaupt gar kein Bedürfnis hat, die hart erkämpften Freiheiten zu nutzen.
Die andere tut_nur_so // just_pretending, und schreibt/fotografiert/macht was über und gegen normal.
was normal sein soll, wird in vielen kleinen und großen, bekannten und unbekannten, lauten und leisen geschichten erzählt
Enjoy!

Letztes Woche sah die deutsche Blogosphäre ja kollektiv Menschen bei Maischberger, wo Sascha Lobo was zur Rente sagte und eine gute Figur machten. Das Thema dieser Woche wird in diesen Kreisen auf weniger Interesse gestoßen sein: Pille, Viagra, Designbabys: Kommt die nächste Sexrevolution?
Es ging um die “Zweite Sexuelle Revolution”. Nachdem bei der ersten sexuellen Revolution Sex und Fortpflanzung durch die Pille getrennt worden seinen, könne zukünftig durch künstliche Befruchtung … ja was eigentlich? Das würden die Gäste sehr unterschiedlich beantworten. Die Frauenärztin, Naturheilkundlerin und gläubige Katholikin Dr. Gabriele Marx würde vermutlich sagen, dass der Natur und Gottes Werk ins Handwerk gepfuscht werden könne, während Felicitas Schirow, die mit 50 ihr erstes Kind bekam, und die Psychoanalytikerin Isabella Manuela Torelli, die zusammen mit ihrer Lebenspartnerin zwei Kinder hat, davon sprechen würde, dass Wünsche erfüllt und mehr Freiheit erreicht werden können.
Der Sendung war erkennbar eine Dramaturgie zu Grund gelegt: Erst ging es um ältere Frauen, die Mütter werden, dann um Lesben, die Mütter werden und schließlich – per Einspieler – um einen schwangeren Mann. Da sollte wohl eine Steigerung der Abnormalitäten aufgebaut werden. Spiegel Online titelte dementsprechend: Im Gruselkabinett der Dr. Sandra M.
Traurig, und kaum zu ertragen, was an transphoben Bemerkungen alles zu hören war. Allen voran Frau Marx, die generell die Meinung vertrat, dass Menschen, die keine Kinder auf “natürlichem” Weg bekommen können – egal ob Hetero- oder Homosexuell, – dies als “Opfer” für ihren devianten Lebenwandel erbringen müssen. Maischbergers Fragen an die Psychanalytikerin unterstellten, dass Kinder von Transpersonen zwangsläufig eine psychische Störung davon tragen. Und irgendwann kam der Atombombenvergleich: Nicht alles, was technisch machbar sei, sollte der Mensch auch tun. Schade auch, dass die Debatte über Geschlechterrollen, die immer wieder aufkam, letztlich nicht geführt wurde. Es wäre bitter nötig gewesen, doch zum Ende der Sendung erfolgte statt dessen ein Themenschwenk auf Viagra. Alles in allem eine ziemlich vergeigte Sendung.
Menschen bei Maischberger wird am Samstag, dem 17. Mai, um 0.10 Uhr auf 3sat wiederholt.
Die Überschrift habe ich schamlos von einer Freundin geklaut, deren Talent in Sachen Headline nicht ungenutzt bleiben sollte.
A special program about the housing crisis. We explain it all to you. What does the housing crisis have to do with the collapse of the investment bank Bear Stearns? Why did banks make half-million dollar loans to people without jobs or income? And why is everyone talking so much about the 1930s? It all comes back to the Giant Pool of Money.
This American Life hat sich mit 355: The Giant Pool of Money mal wieder selbst übertroffen. Wer gerne wissen würde, wie das mit der Immobilienkrise passieren konnte, und eine Stunde übrig hat: Unbedingt anhören.
Im Spätsommer finden wieder die Queer-Feministischen-Tage statt. Vom 11. bis 14. September treffen sich queere-/feministische Aktivist_innen in Wien.
call for action! – Wien hat ihre queer-feministischen Tage!
11.-14. September 2008Mach’s (dir) selbst:
Workshops, open stage, Verque(e)rungen, Spaß & Austausch, Lesungen, Filme, Antirassismus, queer-feministische Raumnahme, Ausstellungen, genderfuck, Vernetzung, Konzerte, Aktionismus, Diskussionen, Sexparty, Hirnwichserei, Interventionen, Aufräumen, Drag, Auflegerei, Handwerken & Basteln, Party, Schlafplätze, Kunst, dyke march, Volxküche, spoken-word-Performances, Subversion, Technix, (Straßen-) Theater,…DIE Gelegenheit, das alles und noch viel mehr zu machen, hast du von 11.-14. September 2008 in Wien. Dort finden nämlich, wie auch schon in hamburg, freiburg, marburg und berlin die queer-feministischen Tage statt.
Wenn du Lust hast zum Programm beizutragen (mit Workshop, Konzert, Lesung,…) schreib eine Mail an qft{a}queerfemtagesind(dot)org. Es wäre toll wenn du uns erste Ideen bis Ende Mai mitteilen könntest.
Außerdem bist du herzlich eingeladen bei den offenen Vorbereitungsplena vorbeizuschauen! Termine findest du auf unserer Homepage: www.queerfemtagesind.org
Ich freue mich jedes Jahr darüber, die Ankündigung für diese Veranstaltung zu lesen, auch wenn ich in den letzten beiden Jahre nicht dabei sein konnte/wollte. Die Geschichte der Queer-Feministischen-Tage begann nämlich 2004 in Hamburg. Der Fachschaftsrat Gender und Queer Studies, dem ich damals angehörte, veranstaltete eine erste Bundesfachschaftstagung Gender Studies, zu der wir alle Gender Fachschaften des deutschsprachigen Raumes eingeladen hatten. Im nächsten Jahr fand ein weiteres Treffen in Freiburg statt. Dort war klar, dass sich die Veranstaltung in aktivistische Richtung bewegen würde, und es wurde ihr ein neuer Namen verpasst. Wer sich bei der Auseinandersetzung darüber, ob die Queer-Feministischen-Tage am Besten QuFeTa oder QuFTaTuft (???) abkürzen lassen, letztlich gewonnen hat, frag ich mich bis heute … Vielleicht habe ich ja dieses Jahr die Gelegenheit, mich vor Ort kundig zu machen.
Neben den Kontaktdaten im oben zitierten Call For Action gibt es auch eine Mailingliste, die seit ein paar Jahren besteht und über die Infos zu den Queer Feministischen Tagen und weitere interessante Sachen zu queer-feministischem Aktivismus und Wissenschaft verschickt werden. Abonniert werden kann diese Liste per Mail an QueerFeministischeTage-subscribe{at}yahoogroups.de
Was ist da wieder los in Hamburg? Das teilautonome Frauenreferat des AStAs an der Uni wurde neu gewählt. Bisher war es üblich, dass sich alle, die auch aktiv werden wollten, der bestehenden Gruppe angeschlossen haben, und dass gemeinsam gearbeitet wurde. Dieses Mal gab es eine Gegenliste, die ohne Programm und inhaltliche Aussagen antrat, und gewählt wurde. Mehr dazu schreibt die taz: Weggeputschter Frauenrat kritisiert AStA
Das bisherige Frauenrat-Team, das LesBISchwulTranSM polymorph-perverse Referat und die Interessengemeinschaft behinderter und chronisch kranker Studierender schreibt in einem Flyer zu diesen Vorkommnissen:
In seiner ersten Sitzung beschloss der neu gewählte AStA den teilautonomen Referent_Innen das Stimmrecht auf seinen Sitzungen zu entziehen. Diesen Entschluss mussten sie allerdings auf Grund rechtlicher Probleme kurze Zeit später wieder zurücknehmen. Im Haushalt plant der AStA eine Kürzung unserer Gelder um über 20.000 Euro (ein Drittel der Mittel die uns derzeit zur Verfügung stehen). Gleichzeitig genehmigte der AStA-Vorstand sich und seinen Publikationen 19.000 Euro mehr. Im Gespräch machten die AStA- Mitglieder zudem deutlich, dass sie sich in die Arbeit der Teilautonomen einmischen wollen und Kritik an unserer Arbeit haben (welche wollten sie uns aber nicht verraten). Wir wollen aber unsere unabhängige Arbeit fortsetzen und uns nicht in ein Einheitsschema pressen lassen, wie es der AStA gerne hätte. Bei den Wahlen zum Frauenreferat am 24.4. kam es zu Unregelmäßigkeiten. Zwei Frauen unternahmen den Versuch das Referat zu übernehmen. Bei der Vorstellung war ihre einzige inhaltliche Aussage zu ihrer zukünftigen Arbeit, dass sie eine AStA-freundliche Politik anstreben würden. Hiermit gefährden sie Projekte wie die queer-feministische Hochschulwoche, die vom 9-13. Juni auf dem Campus stattfinden soll und unterschiedliche Veranstaltungen und Aktionen zu feministischen Themen anbieten will.
Für den 21. Mai 2008 wurde eine Vollversammlung aller teilautonomer Referate angekündigt, die um 14 Uhr in der T-Stube (Pferdestall, Allende-Platz 1) stattfindet.
Es geht wieder los hier, denke ich. Mit dem Design bin ich jetzt erstmal zu frieden, und WordPress und K2 vertragen sich auch wieder. Das neuste WordPress Update steht allerdings noch aus. In der Sidebar könnt ihr jetzt lesen, was ich so zwitschere.
Gestern an der Ostsee habe ich die erste Hälfte von “Wir Alphamädchen” gelesen. Dazu vielleicht bald mehr an dieser Stelle.
Meine zwei Lieblingsstellen bisher:
Die Zusammensetzung der Bevölkerung in Großstädten ändert sich rasant. Der Anteil der Älteren nimmt ständig zu. Immer mehr Menschen stammen selbst oder ihre Vorfahren aus Ländern mit nicht-deutschen Muttersprachen. Hier muss eine erfolgreiche Metropole reagieren. Kein Talent darf verschwendet werden.
Der Ausdruck “Menschen mit Migrationshintergrund” ist wohl out. Die neue Wendung liest sich aber noch etwas umständlich. Sie kommt mir etwas exakter vor in Hinblick darauf, was PolitikerInnen meinen, wenn sie sowas sagen oder schreiben. Mit “Menschen mit Migrationshintergrund” waren Kinder deutschsprachigen ÖsterreicherInnen nie gemeint.
Und natürlich:
Die Hochschulen sollen Mittel für Innovationen in Lehre und Forschung zu Gender Studies und Gender Mainstreaming ausweisen.
Da bin ich ja mal gespannt.
Mehr lesen? Hier.